Am Samstag, den 18. Juni findet der Tag der nachhaltigen Gastronomie bereits zum fünften mal statt (Foto: Greentable e.V.)
Am Samstag, den 18. Juni findet der Tag der nachhaltigen Gastronomie bereits zum fünften mal statt (Foto: Greentable e.V.)

Tag der nachhaltigen Gastronomie

Mit einer Sonderaktion zum Tag der nachhaltigen Gastronomie am 18. Juni möchte Greentable e.V. auf die vielfältigen Facetten grüner Gastro aufmerksam machen. Unter allen Neumitgliedern verlost der Verein zwei professionelle CO2-Fußabdruck-Berechnungen.

Zum fünften Mal wird am 18. Juni der Tag der nachhaltigen Gastronomie auch in Deutschland begangen: 2016 von den Vereinten Nationen ausgerufen, um auf die Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Außer-Haus-Verpflegung aufmerksam zu machen, brachte die gemeinnützige Initiative Greentable e.V. ihn 2018 mit einer umfangreichen Social-Media-Kampagne nach Deutschland. Mittlerweile finden rund um diesen Tag verschiedenste Aktionen von Unternehmen und Organisationen statt. „Es freut uns, dass immer mehr Aktionen am 18. Juni stattfinden, um auf die Wichtigkeit des nachhaltigen Wirtschaftens in der Branche aufmerksam zu machen“, erklärt Greentable-Gründer Matthias Tritsch.

In diesem Jahr stellt Greentable den Klimaschutz in den Vordergrund und verlost zwei kostenfreie CO2-Fußabdruck-Berechnungen im Wert von jeweils 490 Euro unter allen Gastronominnen und Gastronomen, die in der Zeit vom 15. Juni bis 31. Juli 2022 Mitglied des Vereins werden. Der CO2-Fußabdruck von Viabono errechnet auf wissenschaftlicher Basis die Emissionen, die ein Gastronomiebetrieb innerhalb eines Jahres verursacht. Anhand dieser Analyse können zielgerichtete Einsparungen – sowohl was den Ausstoß als auch was Kosten betrifft – vorgenommen werden.

Auch mit der „KlimaTeller-App“ zur Berechnung der CO2-Emissionen von Gerichten in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung sowie mit seiner neuen Initiative „Zero Foodprint“ – 1% von der Restaurant-Rechnung kommen der regenerativer Landwirtschaft zugute – engagiert sich Greentable e.V. für mehr Klimaschutz im Außer-Haus-Markt.

Essen gehen und damit Klimaschutzprojekte fördern: Das macht die Initiative Zero Foodprint möglich. Gegründet in den USA, können ab sofort auch Betriebe in Deutschland zusammen mit ihren Gästen regenerative Landwirtschaft monetär unterstützen.

Bereits ein Klassiker ist die „Beste-Reste-Box“ gegen Verschwendung von Lebensmitteln, die in vielen Betrieben eingesetzt wird. Seit 2015 vereint das Netzwerk Gastronomiebetriebe, Erzeuger und Lieferanten, die ökologisch und sozial verantwortlich handeln. Mit dem etablierten Qualitätssiegel „Nachhaltige Gastronomie“ zeigen mittlerweile über 200 Mitglieder, dass sie Verantwortung für Mensch und Umwelt übernehmen. „Jeder Einsatz für mehr Nachhaltigkeit in der Gastronomie ist wertvoll“, betont Matthias Tritsch. „Gemeinsam können wir mehr erreichen als allein. Deshalb lohnt es sich mehr denn je, Teil des Netzwerks zu werden.“

Ob im Restaurant, in der Kantine oder im Außer-Haus-Geschäft: Nachhaltiges Wirtschaften – weniger Lebensmittel wegwerfen, Plastik abschaffen, Energie sparen und vieles mehr – spielt in der Gastronomie heute eine zentrale Rolle. Viele Neugründungen sind schon ganz auf Nachhaltigkeit zugeschnitten, aber auch Bestandsbetriebe wandeln sich „gen grün“. Sie tun dies auch, weil immer mehr großen Wert auf verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen legen. Betriebe, die sich diesen Anforderungen stellen und ihr nachhaltiges Engagement glaubhaft kommunizieren, stellen sich für die Zukunft optimal auf und sind Vorbilder für andere.

Mehr Informationen unter: www.greentable.org

fizzz 07/2022

Frank Klix, PURiNO, fotografiert von Sabrina Weniger

Themen der Ausgabe

Frank Klix, PURiNO

Mit seiner PURiNO-Gruppe betreibt Frank Klix elf Restaurants, deren Franchisenehmer aus dem Familien- und Freundeskreis stammen. Eine neue Philosophie, die Digitalisierung als Mittel zum Zweck für mehr Persönlichkeit sieht, treibt ihn an. Mit der PURiNO Soulkitchen entwickelt er nun ein Best-of seiner gastronomischen Ideen.

Cityspecial New York

Wer setzt nach dem Corona-Crash heute Akzente in der Gastro-Szene New Yorks? Welche Konzepte und Macher sind angesagt?

Eco Spirits

Weniger Glas, mehr Nachhaltigkeit. Wie Ecospirits, das neue Kreislauf-System für Bar-Spirituosen, funktioniert.