Laut Destatis liegt das Plus im Juli 2021 preisbereinigt bei 20,8 Prozent im Vergleich zum Monat Juni 2021 (Foto: Pixabay)
Laut Destatis liegt das Plus im Juli 2021 preisbereinigt bei 20,8 Prozent im Vergleich zum Monat Juni 2021 (Foto: Pixabay)

Destatis: Gastgewerbe verzeichnet deutliches Plus im Juli

Der Umsatz im Gastgewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2021 gegenüber Juni 2021 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 20,8 Prozent und nominal (nicht preisbereinigt) um 21,3 Prozent gestiegen.

Wie Destatis nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, lag der Umsatz in der Gastronomie- und Beherbergungsbranche im Juli 2021 damit real noch 23,5 Prozent unter dem Niveau des Februars 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland. Gegenüber dem Vorjahresmonat Juli 2020 sei der Umsatz real um 3,5 Prozent gestiegen.

Nach Destatis-Angaben können die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen ihren realen Umsatz im Juli 2021 gegenüber Juni 2021 um 36,1 Prozent steigern, nachdem er sich im Juni 2021 im Zuge der schrittweisen Aufhebung des coronabedingten Beherbergungsverbots für privatreisende Gäste im Vormonatsvergleich bereits mehr als verdoppelt hatte (+128,7 Prozent gegenüber Mai 2021, revidiertes Ergebnis). Trotz dieses Anstiegs würde der reale Umsatz im Juli 2021 noch 25,4 Prozent unter dem Vorkrisenniveau vom Februar 2020 liegen. Gegenüber Juli 2020 sei der reale Umsatz um 7,3 Prozent gestiegen.

Laut der neuesten Zahlen stieg in der Gastronomie der reale Umsatz im Juli 2021 im Vormonatsvergleich um 13,7 Prozent (Juni 2021 gegenüber Mai 2021 revidiert: +52,7 Prozent), allerdings lag er noch immer 22,2 Prozent unter dem Niveau vom Februar 2020. Im Vergleich zum Juli 2020 war der Umsatz real 1,5 Prozent höher. Innerhalb der Gastronomie sei der Umsatz der Caterer gegenüber Juni 2021 real um 12,4 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Februar 2020 hätten die Caterer jedoch 30,1 Prozent weniger umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahresmonat liege ihr Umsatzplus real bei 14,6 Prozent, heißt es aus Wiesbaden. //lhw

Schlagworte

GZ 10/22

Titelseite Getränke Zeitung Nr. 10/2022 (Foto: Krombacher)

Themen der Ausgabe

GZ-Gespräch mit Krombacher

Uwe Riehs, Geschäftsführer Marketing Krombacher, führt das Unternehmen seit 14 Jahren erfolgreich durch die Zeit. Seine Nachfolge im Juni 2023 sei geregelt, sagt er im GZ-Gespräch.

Gastkommentar von Sven Wedig

Sven Wedig, CEO & Founder der Agentur Vollpension Medien, sagt: "Für Influencer mit einer großen Reichweite und der richtigen Idee für ein kultiges Getränk ist das Glas definitiv nicht nur halbvoll, sondern kurz vorm Überlaufen. Dieses Geschäftsmodell funktioniert einfach, wie beispielsweise die Erfolge von Capital Bra („BraTee“) oder Shirin David („DirTea“) zeigen. Der neuste Trend: Vitaminwasser."

Titelthema: Vitaminwässer

"Mit Einfluss auf Kundenfang": Erneut versuchen verschiedene Hersteller, Vitaminwässer am Markt zu positionieren. Warum es dieses Mal gelingen könnte.