Zeroliq, Berlin (Foto: PR)
Zeroliq, Berlin (Foto: PR)

Zeroliq, Berlin

Am 12. März eröffnete in Friedrichshain die Bar „Zeroliq“ mit großer Opening-Party. Am 13. März war erster normaler Betrieb, am 14. März durfte sie nicht wieder öffnen. Corona-Shutdown. Ein Fehlstart? Nein, sagt Gründerin Slavena Korsun: „Wir haben uns gefreut, dass wir die Party noch machen durften. Jetzt würde das nicht gehen. Am Ende waren wir nur zwei Monate zu, das war schon okay.“ Man durfte, weil es auch eine kleine Tapas-Auswahl gibt, schon zusammen mit den Restaurants wieder starten, und mittlerweile ist der Betrieb in Berlins erster alkoholfreier Bar (fast natürlich, wegen der eingegrenzten Kapazitäten) in vollem Gange.

Hier gibt es rund 40 Biere „ohne“, dazu diverse Weine und eine kleine Auswahl von Cocktails. Zum Beispiel den „Night Blossom“ mit Hibiskus-Infusion, Vanille, Zitrone und alkoholfreiem Orangebitter und einen „Carrot Cake“ mit alkoholfreiem Gin, Karottensaft und Haselnuss. Der Genuss ohne Prozente ermöglicht übrigens auch, ein paar Getränke mehr zu nehmen, und so probieren sich viele Gäste an einem Abend neugierig durch die so ganz andere Karte. Andere Gäste, so Korsun, genießen nur einen Drink und schwingen sich danach aufs Rennrad. Man bedenke: Der Alkoholkonsum geht stetig zurück, und damit entstehen neue Nischen und Potenziale.

Boxhagener Straße 104
10245 Berlin
Tel.: 01579 2374581
http://zeroliq.com

Text: Jan-Peter Wulf

Zeroliq, Berlin (Foto: PR)

Zeroliq, Berlin (Foto: PR)

Zeroliq, Berlin (Foto: PR)

Zeroliq, Berlin (Foto: PR)

Zeroliq-Gründerin Slavena Korsun, Berlin (Foto: PR)

Zeroliq-Gründerin Slavena Korsun, Berlin (Foto: PR)

fizzz 01/2023

Themen der Ausgabe

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Das beste Restaurant der Welt zu eröffnen, war 2011 die Vision des gelernten Kochs Max Jensen. Zwölf Jahre später betreibt er eines der führenden Catering-Unternehmen Berlins, zwei Gastronomien und ist an einer dritten beteiligt. Dass er nach Corona durchstarten konnte, hat für ihn auch viel mit einem neuen Führungsverständnis zu tun.

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Früher Problem- heute Hipsterviertel – der Berliner Schillerkiez am Rande des Tempelhofer Felds hat sich zu einem der angesagtesten Viertel Neuköllns entwickelt.