Top 5 Openings Frankfurt

Von fest bis flüssig, von Bier bis Biergulasch. Wir stellen fünf Konzepte aus Frankfurt vor, die in diesen stürmischen Zeiten die Segel gesetzt haben. 

Die Bar des neuen Designhotels Ruby Louise in Frankfurt lockt mit einem stimmungsvollen Außenbereich (Foto: Gregor Hofbauer)
Die Bar des neuen Designhotels Ruby Louise in Frankfurt lockt mit einem stimmungsvollen Außenbereich (Foto: Gregor Hofbauer)

Ruby Louise

Die Hotelkette „Ruby Group“, die bereits in Düsseldorf, Köln, Hamburg, München, Wien und in London Outlets betreibt, ist seit Mitte März auch in Frankfurt vertreten. Die Tradition, jedes Haus mit einem weiblichen Vornamen zu individualisieren, wird fortgeführt: „Ruby Louise“ in der Neuen Rothofstraße 3 rekurriert auf die Frankfurter Bankiersfrau und Stifterin Louise von Rothschild (1820-1894). Der Biedermeier-Stil ihrer Zeit wird mit Streetart und Industrial-Style gekontert. Im 24-Stunden-Gastrokonzept des Hotels, der „Ruby Louise Bar“ im sechsten und – per Wendeltreppe erreichbaren – siebten Stock gibt es u.a. Cocktails und Snacks der italienischen Küche.
www.ruby-hotels.com

"Biophilic Design" im "Heppy Green" (Foto: PR)
"Biophilic Design" im "Heppy Green" (Foto: PR)

Heppy Green

In der zentralen Stiftstraße, Nummer 6, hat das „Heppy Green“ seine Türen geöffnet. Betrieben wird das Restaurant von Erol Altunel, Peter Radoslaw Szymik und Yesef Tecle, im Fokus stehen Bowls, Burger mit Fleisch in Bio-Qualität, „loaded fries“ mit diversen herzhaften Toppings sowie Plates, z.B. mit Falafel, Halloumi und Gemüse. Das Ganze wird Instagram-tauglich inszeniert in trendigem „biophilic design“: Viele Pflanzen stehen im Gastraum in Töpfen oder hängen in geflochtenen Makramees von der Decke.
heppygreen.com

"Café Buur": ein Konzept wie gemacht für die Instagram-Generation (Foto: PR)
"Café Buur": ein Konzept wie gemacht für die Instagram-Generation (Foto: PR)

Café Buur

Mit Instagram kennt sich Parham Pooramin vom „Café Buur“ in Köln besonders gut aus – kaum ein Gastronom in Deutschland legt sich in Sachen Fooddesign für das soziale Netzwerk derart ins Zeug wie er. Das pompöse Plating von Pancakes, Skakshuka, Egg Benedict und anderem Hip-Food hat ihm bis zum Redaktionsschluss 133.000 Abonnenten beschert – bei der Eröffnung seines zweiten Ladens in Düsseldorf vor zwei Jahren war es noch knapp die Hälfte. Nummer drei startete nun im Ex-„Mirador“ in der Berger Straße 65 auf zwei Etagen. Betriebsleiter ist Baris Temizkul.
www.instagram.com/cafebuur

Wohnküchen-Feeling bei "Gudrun" im Gutleutviertel (Foto: PR)
Wohnküchen-Feeling bei "Gudrun" im Gutleutviertel (Foto: PR)

Gudrun

Biergulasch und israelischer Kichererbsen-Eintopf, Borschtsch und Blumenkohl-Kokos-Suppe: Auf Suppen und Eintöpfe aus aller Welt, vegan, vegetarisch und mit Fleisch, setzt das Ende April eröffnete „Gudrun“. Astrid Schmidt bietet ihre Speisen schon seit rund zwei Jahren mit „Gudruns Hütte“ in Eschborn sowie mit einem zum Foodtrailer umgebauten Anhänger aus der DDR in Schöneck an – und nun auch in der Gutleutstraße 156. Die Location hat das Team in Handarbeit selbst zur Wohnküche umgestaltet. Aktuell gibt es das Angebot per Mehrweg-Geschirr oder in Weckgläsern gegen Pfand.
gudrunkocht.de

Craftbier satt im neuen Frankfurter "Taphouse" (Foto: PR)
Craftbier satt im neuen Frankfurter "Taphouse" (Foto: PR)

Taphouse Frankfurt

Rund ums flüssige Gold dreht sich alles im „Taphouse“ in der Mendelssohnstraße 51, das kurz vor dem zweiten Lockdown seine Pforten öffnete. Betreiber sind Kiran Kumar Nanduri, Deepak Tandon und Pradeep Mathapati, alle drei stammen aus der IT-Welt und sind zugleich große Bierfans. Sie sind Lizenznehmer der bayerischen Craftbier-Brauinstitution Camba Bavaria, die bereits in München ein „Taphouse“ an den Start gebracht hat. Bis Bier in der Bar mitsamt separatem Tasting-Room genossen werden darf, können die Gäste sich via Takeaway, Lieferung und Einkauf im angeschlossenen Webshop versorgen.
www.taphousefrankfurt.com