Tap-House, Frankfurt
Tap-House, Frankfurt

Tap-House, Frankfurt

Drei indische IT-Experten bereichern die Frankfurter Gastro-Szene um ein Tap-House nach US-Manier, gewürzt mit einigen indischen Elementen. Kiran Kumar Nanduri, Deepak Tandon und Pradeep Mathapati träumten davon, ihre Bierleidenschaft in gastronomischer Form auszuleben, brachten selbst allerdings keine Expertise in diesem Bereich mit. Auf der Suche nach einem kompetenten Partner stießen sie auf die oberbayerische Craft-Brauerei Camba Bavaria, die seit 2013 in München das „Tap-House“ betreibt und das Konzept im Lizenzsystem ausrollen möchte, technischer Support und Bier-Know-how inklusive. Die ideale Unterstützung für die drei Neu-Gastronomen, die in ihrem „Tap-House“ vor allem kleinen Brauereien aus Frankfurt und Umgebung eine Plattform bieten möchten. Insgesamt 20 Zapfhähne stehen zur Verfügung, von denen acht mit Camba-Bieren bestückt sind. Um Neulingen den Einstieg in die Welt der Bierspezialitäten zu erleichtern, erhält jeder Gast, der ein Tasting Tray bestellt, ein kleines Notizbuch gratis dazu. In diesem „Beer Diary“ können dann die persönlichen Bier-Erlebnisse festgehalten werden. Die ehemaligen Botschafts- und Bankräumlichkeiten mit hohen Stuckdecken lassen das Frankfurter „Tap-House“ etwas edler wirken als das Münchner Original, passend zur Lage im Westend, unweit der Messe Frankfurt und vieler Büros. Wer sich bereits zum After-Work auf ein oder mehrere Biere trifft, muss auf die passende Food-Begleitung nicht verzichten. Neben Snacks wie indische Samosas liefert die Küche auch Hauptgerichte wie Haschee mit Spiralnudeln und Butter Chicken.

Tap-House
Mendelssohnstraße 51
60325 Frankfurt am Main
Tel.: 069 60660989
www.taphousefrankfurt.com
facebook.com/taphousefrankfurt

Text: Benjamin Brouër

fizzz 7/2021

fizzz 7/2021. Titel: Markus Quadt (Foto: Lars Schröer)

Themen der Ausgabe

Markus Quadt, Lingen

15 Monate Vollgas haben Markus Quadt und sein Team seit März 2020 gegeben und werden nun dafür belohnt. Porträt eines Gastronomen, der nichts mehr hasst als Pessimisten.

It's Slushy-Time!

Mehr als eine Notlösung: Kreative Gastronomen set-zen auf To-Go-Drinks aus der Slushy-Maschine – schnell vor- und zubereitet, insta-grammable und mit hohem Erlebnisfaktor. Eine Idee für den sommerlichen Barbe-trieb, die Zukunft hat!

Ghost Kitchen

Viel liest und hört man von den so genannten „Ghost kitchens“ – Restaurants ohne Gäste, die nur auf Lieferung ausgelegt sind. Eine weitere Konkurrenz für die „echte“, schon so gebeutelte Gastronomie? Mitnichten: Hier schlummert ein ganz neuer Geschäftsbereich für die Branche – bei überschaubaren Investitionen.