Goldenblack, Hamburg (Foto: PR)
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Öffnen in der Krise: Goldenblack, Hamburg

Mit Krisen kennt sich Arash Etemadi aus. Sein bis heute erfolgreiches Kaffee-Cateringunternehmen gründete er seinerzeit direkt nach der großen Finanzkrise. Heute, gut zehn Jahre später, schreitet er abermals mutig voran und hat mitten in der Pandemie zusätzlich seine erste Coffee-Bar „Goldenblack“ im Hamburger Karolinenviertel eröffnet. Und nicht nur das. Aktuell plant er bereits die nächste Location. „Gerade jetzt muss man aktiv werden“, entgegnet er Zweiflern, „man muss immer antizyklisch arbeiten.“ Corona sei nur eine Momentaufnahme, natürlich werde es mit der Gastronomie weitergehen. „Und wer da ist, wenn es wieder läuft, kann davon profitieren.“ Die Finanzkrise 2008 habe außerdem gezeigt, dass es wichtig sei, sich möglichst breit in mehreren Bereichen aufzustellen.

Das "Goldenblack"-Team: Kapiatry (Kapi) Zambrano, Ella Simon und Inhaber Arash Etemadi (Foto: PR)
Das "Goldenblack"-Team: Kapiatry (Kapi) Zambrano, Ella Simon und Inhaber Arash Etemadi (Foto: PR)
Goldenblack, Hamburg (Foto: PR)
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So spukte ihm zusätzlich zum lukrativen, gleichwohl aufwändigen Cateringgeschäft – mit mehr als 20 Freelancern bringt es sein Unternehmen im Jahr auf über 500 Event-Tage im In- und Ausland – schon länger eine eigene Coffee-Bar durch den Kopf. Auch, weil man im Cateringgeschäft seine eigenen Vorstellungen nur bedingt umsetzen kann. Vier Jahre hat Arash auf seine Wunschlocation gegenüber der Messe Hamburg, im lebendigen Karolinenviertel, gewartet, im Juli letzten Jahres konnte er dann mit zweieinhalbmonatiger Verspätung endlich eröffnen – und schlitterte erst einmal munter ins Sommerloch. Doch auch ohne Touristen, ohne Messebesucher, nur mit der Nachbarschaft waren die Zahlen recht gut und ließen erahnen, wie das „Goldenblack“ unter normalen Bedingungen laufen könnte. Bereits im September dann waren die 26 Außen- und 8 Innenplätze regelmäßig so gut belegt, dass Arash bereits Umsätze erzielte, die er erst nach einem Jahr einkalkuliert hatte. Und selbst im November, als nur noch To-go-Geschäft möglich war, bildeten sich zeitweise Schlangen vor der Tür.

Das Kaffeeangebot mit einem eigenen Blend und wechselnden Röstungen von lokalen und nationalen Röstern sowie das Foodprogramm rund um Overnight Oats, veganes Bananenbrot und Grilled Cheese Sandwich scheinen den Nerv des Viertels zu treffen. Food soll in der geplanten zweiten Location dann noch eine größere Rolle spielen. Arash Etemadi schwebt ein Laden für etwa 50 Gäste vor samt Küche und gegebenenfalls auch abendlichen Öffnungszeiten. Dank staatlicher Unterstützung und soliden Wirtschaftens in den vergangenen Jahren schreckt ihn die Zukunft nicht: „Wir gehören zu den wenigen, die einigermaßen safe sind.“  

Goldenblack Coffeestore
Karolinenstraße 16
20357 Hamburg
www.goldenblack.de

(Text: Benjamin Brouër)

Goldenblack, Hamburg (Foto: PR)

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