Das Team des Mural Farmhouse um Chefkoch Rico Birndt bezieht einen Teil der Zutaten direkt vom hauseigenen Dachgarten (Foto: Lenka Li Lilling)
Das Team des Mural Farmhouse um Chefkoch Rico Birndt bezieht einen Teil der Zutaten direkt vom hauseigenen Dachgarten (Foto: Lenka Li Lilling)

Mural Farmhouse, München

Das Farmhouse ist bereits das fünfte Konzept des Münchner Mural-Kosmos von Moritz Meyn und Wolfgang Hingerl. Den Grundsatz „Eat Local. Drink Natural“ führen sie mit dem dem Selbstanbau im urbanen Dachgarten konsequent fort.

Vom Beet in die Küche und auf den Tisch in nur wenigen Meter – das ist „Farm to table“ in Reinkultur. Im Mural Farmhouse, dem jüngsten Mitglied der Mural-Gastronomiefamilie von Moritz Meyn & Wolfgang Hingerl, wird diese Philosophie gekocht, serviert und gelebt – aber nicht nur in einem Restaurant, sondern in À la carte, Fine Dine, Café, Bar und Rooftop Terrace zusammen, unter (und auf) dem Dach des WunderLocke Hotels in München-Obersendling.

Im Mural Farmhouse ist der Name absolut Programm: Jede Zutat, die vom Küchenteam rund um Chefkoch Rico Birndt verarbeitet wird, kommt aus der Region – und im Idealfall sogar aus München- Obersendling: Spitzengastronomie mit dem, was die Natur direkt vor der Haustür zu bieten hat.

Wie in einer traditionellen landwirtschaftlichen Küche wird verarbeitet, was die Natur im wahrsten Sinne des Wortes vor der Haustür liefert: Gemüse, Obst und Kräuter stammen, wo immer möglich, aus dem Mural Farmhouse-Dachgarten mit rund 200 Quadratmetern reiner Anbaufläche, und darüber hinaus nur von lokalen Erzeugerinnen und Erzeugern aus dem Münchner Umland. Fleisch und Fisch kommen ebenfalls von Münchner Weiden und Gewässern, so nah am Farmhouse wie möglich – und kleinen Bauernhöfen, die nach traditioneller Art ihre Tiere aufziehen – ökologische Landwirtschaft ist für die Einkaufsquellen von Chefkoch Rico Birndt keine Besonderheit, sondern Voraussetzung.

Auch das Fleisch für die Küche im Mural Farmhouse kommt aus dem nahen Münchner Umland (Foto: Lenka Li Lilling)
Auch das Fleisch für die Küche im Mural Farmhouse kommt aus dem nahen Münchner Umland (Foto: Lenka Li Lilling)
Eine naturbelassene und fein kuratierte Weinauswahl spielt in allen Mural-Objekten eine hervorgehobene Rolle (Foto: Lenka Li Lilling)
Eine naturbelassene und fein kuratierte Weinauswahl spielt in allen Mural-Objekten eine hervorgehobene Rolle (Foto: Lenka Li Lilling)

Dies bedeutet zum Beispiel auch: Keine Zitronen, wenn diese nicht in München angebaut sein können. „Dies ist allerdings kein Problem. Meine Küche ist wie eine Art Labor, dort kommen alle Techniken dieser Welt zum Einsatz, die mit regionalen Produkten vereinbar sind, wie zum Beispiel Fermentieren, Einlegen, Trocknen“, so Rico Birndt, der Zierquitte statt Zitrone einsetzt.

Birndt, der nach Stationen u. a. als Sous Chef im Restaurant Kadeau, Bornholm/Dänemark und in gleicher Position im Pasture, Auckland/Neuseeland (beide 2*) für das Mural Farmhouse nach Bayern zurückgekommen ist, verfolgt damit kompromisslos den Mural-Grundsatz „Eat local, drink natural“, den Moritz Meyn und Wolfgang Hingerl bereits mit dem Mural Restaurant (1 Michelin-*), der Bar Mural und der BAMBULE! Bar in München etabliert haben und der national wie international Gourmets anzieht.

fizzz hat die Mural-Macher bereits im vergangenen Jahr porträtiert, wo sie ihre Vision vom neuen Projekt „Mural Farmhouse“ unter anderem so beschrieben haben: „Küchenchef Rico Birndt wird das Farm-to-Table-Prinzip noch einmal ganz anders interpretieren. Doch nicht nur als Genuss-Destination, sondern auch als Ort der Wissensvermittlung rund um Ernährung ist das Farmhouse gedacht. Wir wünschen uns, dass die Menschen hier einen ganzen Tag verbringen, dabei essen, trinken und lernen.“

Close Up
Moritz Meyn & Wolfgang Hingerl

In der letztjährigen Februar-Ausgabe hatten wir die Mural-Macher Moritz Meyn & Wolfgang Hingerl im ausführlichen Porträt. Sie bezeichnen sich scherzhaft als „Yin und Yang“ – als Ping-Pong- Spieler, deren doppelte Schlagkraft Projekte im Wechselspiel der Ideen voranbringt. 

Alles zur Philosophie des dynamischen Gastro-Duos lesen Sie in fizzz #02/22, die Einzelausgabe können Sie sowohl als Print bestellen als auch über die Meininger App bequem digital lesen.

 

 

Die Besonderheit am Mural Farmhouse: Die strikte Küchenphilosophie und die klare Produktküche Rico Birndts präsentiert dieser nicht „nur“ in seinem täglich wechselnden Fine Dine-Menü mit ca. 14 Gängen für maximal 20 Gäste, sondern auf dem gleichen Niveau wird auch das À la carte-Restaurant mit max. 70 Gästen bekocht und auch in der Bar und seit Kurzem auf dem Rooftop wird das „Farm to table“-Konzept strikt umgesetzt: Höchste Qualität, Drinks aus lokalen Zutaten, Flavours aus Kräutern und Obst aus eigenem Anbau – und auf dem Rooftop ein radikal lokales Fine Dine Streetfood-Konzept für Snacks mit Blick vom Gemüsegarten des Mural Farmhouse über die Stadt bis zu den Alpen.

Das Mural Farmhouse ist die zweite Kooperation der Mural-Macher mit der edyn-Group und deren Locke-Hotels. Nach dem Start im Schwan Locke in Nähe der Theresienwiese mit der BAMBULE! Bar im Jahr 2021 reifte direkt der Gedanke, im aktuell größten Locke Hotel überhaupt dieses besondere kulinarische Konzept zu realisieren: Das WunderLocke in München-Obersendling bietet auf sieben Etagen genug Raum für die fünf Mural Farmhouse-Locations und den Gästen mit diesem Food & Beverage-Konzept viel Abwechslung – für alle Locals und Gourmets aus aller Welt eine neue Anlaufstelle in München.

Mural Farmhouse
im WunderLocke Hotel
Hofmannstraße 45
81379 München
www.muralfarmhouse.de
Instagram: mural.farmhouse

Küchenchef Rico Birndt verfolgt im Mural Farmhouse einen radikalen "Farm-to-table"-Ansatz (Foto: Lenka Li Lilling)

Küchenchef Rico Birndt verfolgt im Mural Farmhouse einen radikalen "Farm-to-table"-Ansatz (Foto: Lenka Li Lilling)

Der junge Koch hat bereits Stationen in 2*-Restaurants in Dänemark und Neuseeland hinter sich (Foto: Lenka Li Lilling)

Der junge Koch hat bereits Stationen in 2*-Restaurants in Dänemark und Neuseeland hinter sich (Foto: Lenka Li Lilling)

Teile des verarbeiteten Gemüses und der Kräuter stammen aus dem hauseigenen Dachgarten (Foto: Lenka Li Lilling)

Teile des verarbeiteten Gemüses und der Kräuter stammen aus dem hauseigenen Dachgarten (Foto: Lenka Li Lilling)

Moritz Meyn und Wolfgang Hingerl prägen mit ihren Mural-Objekten die moderne Fine Dining-Kultur der Stadt (Foto: Lenka Li Lilling)

Moritz Meyn und Wolfgang Hingerl prägen mit ihren Mural-Objekten die moderne Fine Dining-Kultur der Stadt (Foto: Lenka Li Lilling)

Das Mural Farmhouse soll auch als Ort der Wissensvermittlung rund um Ernährung dienen (Foto: Lenka Li Lilling)

Das Mural Farmhouse soll auch als Ort der Wissensvermittlung rund um Ernährung dienen (Foto: Lenka Li Lilling)

fizzz 04/2023

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