Pizza auf japanisch lautet die neueste gastronomische Idee, von der man sich in Kreuzberg ein Bild machen kann.
Pizza auf japanisch lautet die neueste gastronomische Idee, von der man sich in Kreuzberg ein Bild machen kann.

Maru Pizza, Berlin

Pizza-Diversifikation 

Text & Fotos: Jan-Peter Wulf

Pizza japanisch interpretiert: Auf dieses Alleinstellungsmerkmal setzt das neue „Maru Pizza“ im Kreuzberger Bergmannkiez. Dabei handelt es sich aber nicht um die auch mitunter als japanische Pizza bezeichneten Okonomiyaki auf Basis eines Eier- bzw. Pfannkuchenteigs. Sondern um ein flaches, ein wenig an Flammkuchen erinnerndes Teigrund, das hier mit Zutaten der asiatischen Küche wie Lachs mit Miso-Sauce, Rindfleisch mit Sojasauce oder dem koreanischen Feuerfleisch Bulgogi belegt wird. Wer sich durch die Sorten durchprobieren möchte, kann sich zwei halbe Pizzen individuell zusammenstellen.

Zwei halbe Pizzen ergeben mehr Probiermöglichkeiten.
Zwei halbe Pizzen ergeben mehr Probiermöglichkeiten.

Mit einer Vier-Käse-Pizza oder der Mozzarella-Tomatensauce-Basilikum-Pizza finden hier aber auch durchaus jene Gäste etwas, die es weniger experimentell mögen. Pasta gibt’s im „Maru“ auch, zum Beispiel mit vier verschiedenen Pilzsorten oder Lachs, Nori und Limetten. Reisaufläufe und Vorspeisen wie Agetasu (frittierte Lotuswurzeln mit Nori), Yaki Poteto (gebackener Kartoffelbrei mit Pizzastücken) und Beef Tataki komplettieren das Programm. Betreiber Quang Khanh Nguyen führt gleich nebenan auch das Ramen-Restaurant „Hako“, das vorher in der Fläche des „Maru“ war. Als die mexikanische „Lone Star Taqueria“ in der Ecklage daneben schloss, rückte das „Hako“ dort nach und schuf Platz für ein weiteres Konzept – japanische Pizza.

Maru Pizza
Bergmannstraße 11
10961 Berlin
www.maru-pizza.de 

Früher beherbergten die hellen Räume das „Hako“.
Früher beherbergten die hellen Räume das „Hako“.
Japanisch inspiriert ist dementsprechend auch die Einrichtung.
Japanisch inspiriert ist dementsprechend auch die Einrichtung.

fizzz 12/2022

Themen der Ausgabe

Matthias Schneider & Remo Gianfrancesco, Frankfurt

Mit der „Cloud Eatery“ haben Matthias Schneider und Remo Gianfrancesco ein fortschrittliches Ghost-Kitchen-Konzept aus der Taufe gehoben. Die Krise der Betriebsgastronomie könnte ihnen den Weg nach oben ebnen.

City Special Toronto

Kanadas wirtschaftliches Epizentrum mausert sich auch kulinarisch zu einer echten Trendmetropole.

Mitarbeiterbeteiligung

Transparenz und Teilhabe entwickeln sich zu wichtigen Faktoren im Wettbewerb um Gastro-Talente.