Um rund 80 Prozent sind die Lieferungen des GFGH an die Gastronomie im Lockdown eingebrochen. (Grafik: Gedat)
Um rund 80 Prozent sind die Lieferungen des GFGH an die Gastronomie im Lockdown eingebrochen. (Grafik: Gedat)

Lieferungen an Gastronomie immens eingebrochen

Aktuelle Auswertungen der Gedat Getränkedaten GmbH machen deutlich, wie sich der Lockdown auf den Getränkefachgroßhandel auswirkt. Dessen Lieferungen an die Gastronomie sind zeitweise um rund 80 Prozent eingebrochen.

Der Lockdown im März/April sowie der ab November 2020 hat die Getränkebranche schwer getroffen. Auf Getränkefachgroßhändler, die den Außer-Haus-Markt beliefern, habe der Lockdown besonders starke Auswirkungen. Gedat Getränkedaten spricht davon, dass die Lieferungen an die Gastronomie durch den GFGH um rund 80 Prozent eingebrochen sind.

In der Zeit vor Corona sei die Anzahl der monatlichen Lieferungen neben den gewöhnlichen saisonalen Schwankungen auf relativ konstantem Niveau geblieben. Mit Beginn des ersten Lockdowns ab 19. März 2020 sei das Niveau auf einen Schlag drastisch gesunken. Im April ist laut Gedat ein Rückgang von 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr festzustellen. Eine leichte Erholung ist ab Mai zu erkennen, die ihren Höhepunkt im September 2020 findet. Dennoch bleibt die Anzahl der belieferten Objekte im Außer-Haus-Markt unter dem Ursprungsniveau der Vergleichsmonate des Vorjahres.

Ähnlich sei der Verlauf mit Beginn des zweiten Lockdowns ab November. Auch hier liegt die Anzahl der Lieferungen an die Gastronomie weit unter dem Vorjahresniveau. Nach Angaben von Gedat Getränkedaten zeigen die Prognosen der noch nicht abschließend vorliegenden Daten für den Lockdown-Monat Januar 2021 keine Entspannung. Laut derzeitiger Hochrechnung sei sogar mit einem weiteren Rückgang zu rechnen. // lg