Herzstück und Namensgeber des Konzepts ist der elektrische Pizzaofen des Herstellers Izzo Forni (Foto: PooyaPhotography)
Herzstück und Namensgeber des Konzepts ist der elektrische Pizzaofen des Herstellers Izzo Forni (Foto: PooyaPhotography)

Pizza Electric: Fusion-Pizza mit Spaßfaktor

Nachhaltiger, ehrlicher, sauberer – mit diesem Anspruch startet Alexander Troullier sein neues Dine-In-, Take-away- und Delivery-Konzept „Pizza Electric“ in Hamburg. Dem ersten Standort im Grindelviertel sollen weitere in deutschen Großstädten folgen.

Deutsche Qualitätsversessenheit trifft auf beste italienische Pizza-Tradition und zeitgemäßes britisches Design. Das neue „Pizza Electric“ soll nach Vorstellung von Gründer Alexander Troullier zu einem weltoffenen, aufregenden Erlebnis für Gäste und Kunden werden. Der Plan könnte aufgehen, hat Troullier seit 2009 doch bereits die Marke „Wafflemeister“ mit 45 Standorten in Großbritannien erfolgreich aufgebaut.

Den ersten „Pizza Electric“-Standort durchweht ein bisschen 80er-Miami-Vice-Feeling: Neonlicht-Schriftzüge in knalligen Farben weisen den Weg zu Spaß und Genuss. Alles andere als rückwärtsgewandt jedoch gibt sich der Konzeptkern, vielmehr soll hier die Zukunft der Pizza gelebt werden – kosmopolitisch, kommunikativ und klimaschonend.

Herzstück und Namensgeber des Konzepts ist der elektrische Pizzaofen des Herstellers Izzo Forni – einziger strombetriebener Steinofen der Welt, den die strenge Associazione Verace Pizza Napoletana (AVPN) für die Zubereitung echter neapolitanischer Pizza zugelassen hat. „Ein elektrischer Ofen ist deutlich ökologischer als ein traditioneller Holzofen, zudem nutzen wir ausschließlich Ökostrom“, unterstreicht Troullier den nachhaltigen Anspruch der Marke. Folgerichtig erfolgt die Auslieferung in umweltfreundlichen Pappkartons CO2-neutral mit E-Mopeds, Elektroautos, E-Bikes und Fahrrädern. Für die Abholung vor Ort stehen außerdem wiederverwertbare Aluminium-Verpackungen zur Verfügung.

 

Gründer Alexander Troullier mit seinem erfahrenen Chef-Pizzaiolo Alessandro Medoro (Foto: PooyaPhotography)
Gründer Alexander Troullier mit seinem erfahrenen Chef-Pizzaiolo Alessandro Medoro (Foto: PooyaPhotography)

Neapel trifft Rom - Fusion-Pizza der besonderen Art

Neben der neapolitanischen gehorcht die Pizza bei „Pizza Electric“ auch der römischen Schule: Gemeinsam mit seinem erfahrenen Chef-Pizzaiolo hat Troullier aus den beiden weltberühmten Traditionen eine besondere Fusion-Pizza kreiert. Das Geheimnis: ein standhaltiger Boden aus Sauerteig, der bis zu 72 Stunden ruht. „Ich liebe neapolitanische Pizza“, erklärt Troullier, „aber ihr Boden war mir immer zu soft. Die römische Pizza dagegen ist herrlich knusprig, mir persönlich jedoch manchmal zu langweilig. Indem wir beide Varianten kombinieren, schaffen wir ein tolles Geschmackserlebnis mit einer luftigen krossen Kruste und knusprigem Herz.“

Den Standardweg verlässt „Pizza Electric“ auch beim Belag. Besonders für Gäste, die eine pflanzenbasierte Ernährung bevorzugen, gibt es bereits jetzt ein leckeres Angebot, das kontinuierlich erweitert werden wird. Vegane Pestos und Saucen sorgen zudem für ein wahres Geschmackserlebnis am Gaumen: „Einfach nur Brokkoli auf die Pizza zu legen, ist einfallslos“, findet Troullier. „Stattdessen arbeiten wir mit kreativen ofentauglichen Pestos, die unsere Gäste mit ganz besonderen Aromen begeistern.“

Zwölf Standardpizzen zu Preisen zwischen 7 und 18 Euro, darunter bekannte, aber völlig neu interpretierte Klassiker mit einem besonderen Twist, wie die „Hawaiian Flash from the 80s“ mit Ananas-Ricotta-Creme, crunchy karamellisierten Ananasstücken, zart geschmolzenem Fior Di Latte, Minze sowie frischem Schinken direkt aus Hamburg, oder Neukreationen wie die „Chickpea Vegan Pizza“ mit hausgemachten Kichererbsenpüree, Rucola und Datterini Tomaten stehen auf der kleinen, aber feinen Karte.

„Hawaiian Flash from the 80s“ mit Ananas-Ricotta-Creme, crunchy karamellisierten Ananasstücken, zart geschmolzenem Fior Di Latte, Minze sowie frischem Schinken (Foto: PooyaPhotography)
„Hawaiian Flash from the 80s“ mit Ananas-Ricotta-Creme, crunchy karamellisierten Ananasstücken, zart geschmolzenem Fior Di Latte, Minze sowie frischem Schinken (Foto: PooyaPhotography)

Aperos vom Cocktail Trolley

Für Kurzentschlossene oder den kleinen Hunger unterwegs gibt es außerdem schnelle „Pizza-by-the-slice“ auf die Hand – typisch italienisch für 3,50 Euro oder als amerikanische „Grandma’s Pie“ mit extradickem, fluffigem Teig für 5 Euro das Stück. Bezahlt wird bargeldlos und demnächst auch per eigener App.

Im holzgetäfelten und mit handgemachten portugiesischen Fliesen dekorierten Ladenlokal können sich die Wartenden – während ihre Pizza im Ofen backt – die Zeit mit allerlei Entertainment von der Juke Box über eine Foto-Kabine bis zum Daddelautomaten mit Pacman und Co. vertreiben. „Im Gegensatz zu anderen Pizzalieferdiensten ist uns der Spaßfaktor für Selbstabholer sehr wichtig“, erläutert Troullier. Auch Sitzplätze für den Vor-Ort-Verzehr gibt es: fünf im Counter-Bereich und 17 weitere im verrucht rotbeleuchteten „Speak Easy“-Dining Room hinter dem Tresen. Dieser wird seinem Namen gerecht: Hier lassen sich standesgemäß leckere Aperos und Tonics vom mobilen Cocktail Trolley ebenso genießen wie ausgesuchte Weine und Biere.

Der Unternehmer kann sich eine Expansion in andere Städte durchaus vorstellen: „Aber nicht copy and paste. Wir werden uns immer regional an den Standort und seine Menschen anpassen.“

Pizza Electric
Rentzelstr. 16
20146 Hamburg
www.pizzaelectric.de

Neonlicht-Schriftzüge in knalligen Farben sorgen für 80er-Miami-Vice-Feeling (Foto: PooyaPhotography)

Neonlicht-Schriftzüge in knalligen Farben sorgen für 80er-Miami-Vice-Feeling (Foto: PooyaPhotography)

Fans des US-Pizza-Styles finden Gefallen an „Grandma’s Pie“ mit extradickem, fluffigem Teig für 5 Euro das Stück (Foto: PooyaPhotography)

Fans des US-Pizza-Styles finden Gefallen an „Grandma’s Pie“ mit extradickem, fluffigem Teig für 5 Euro das Stück (Foto: PooyaPhotography)

Wer vor Ort verzehrt, kann sich im Speak-Easy-Dining-Room niederlassen (Foto: PooyaPhotography)

Wer vor Ort verzehrt, kann sich im Speak-Easy-Dining-Room niederlassen (Foto: PooyaPhotography)

Der erste Store hat im Hamburger Grindelviertel, in der Rentzelstr. 16, eröffnet (Foto: PooyaPhotography)

Der erste Store hat im Hamburger Grindelviertel, in der Rentzelstr. 16, eröffnet (Foto: PooyaPhotography)

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