Flieten Franz konnte sich 2021 über den Sieg beim Deutschen Gastro-Gründerpreis freuen (Foto: Leaders Club Deutschland)
Flieten Franz konnte sich 2021 über den Sieg beim Deutschen Gastro-Gründerpreis freuen (Foto: Leaders Club Deutschland)

Deutscher Gastro-Gründerpreis geht in die nächste Runde

Der Leaders Club Deutschland sucht auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der Internorga und orderbird beim Gastro-Gründerpreis die besten gastronomischen Startups, die mit ihren Ideen die ganze Branche bereichern und voranbringen . Bis zum 16. Dezember 2022 können sich interessierte Gastro-Gründer noch bewerben und auf 10.000 € Startkapital hoffen.

„Wer in den vergangenen zwei Jahren in der Gastronomie gegründet hat, sollte sich unbedingt um den Gastro-Gründerpreis bewerben”, empfiehlt Regina von Westphalen, die es mit ihrem Konzept Beetschwester 2022 ins Finale geschafft hat, dem engagierten Branchennachwuchs. Denn dabei zu sein lohnt sich auf alle Fälle, wie Bastian Geuenich bestätigt. Sein Restaurant Nudel & Holz erreichte 2022 ebenfalls die Endrunde und er schätzt den Wert des Wettbewerbs für sein Unternehmen hoch ein: „Für uns war die Teilnahme ein absoluter Gewinn und der Einzug ins Finale eine Riesenehre, auch wenn es am Ende nicht ganz zum Hauptgewinn gereicht hat.”

Gründe, sich für den Deutschen Gastro-Gründerpreis zu bewerben, gibt es viele: Neben der Anerkennung und Aufmerksamkeit der führenden Köpfe der Branche wartet auf alle fünf Finalist*innen ein Siegerpaket im Wert von je über 10.000 Euro. Darin enthalten sind unter anderem eine Gastro-Kasse von orderbird inklusive iPad, zwei Jahre Gastmitgliedschaft im Leaders Club und eine Gründungsberatung durch die ETL Adhoga. Dem Hauptgewinner oder der Hauptgewinnerin winken zusätzlich 10.000 Euro als Startkapital, eine Beratung durch den Leaders Club Deutschland zur Weiterentwicklung des eigenen Konzepts sowie die Teilnahme am Internationalen Foodservice-Forum im Rahmen der Internorga.

Jury und Social Media-Fans vergeben Plätze

Das Prozedere ist bekannt: Nach dem Einsendeschluss am 16. Dezember 2022 wählt eine Jury unter allen Bewerbungen die Top 30 aus, unter denen per Social Media-Voting der erste von zehn Plätzen im Halbfinale vergeben wird: Wer hier von den Fans die meisten Interaktionen – Likes, Shares, Kommentare – erhält, ist dabei! Die neun weiteren Halbfinalist*innen bestimmt die Fachjury aus Vertreterinnen und Vertretern des Leaders Clubs, der Internorga und des Kassensystemanbieters orderbird. Insgesamt zehn Gründerinnen und Gründer dürfen dann am 3. Februar 2023 sich und ihre Konzepte in Augsburg der hochkarätig besetzten Jury persönlich vorstellen. Diese wählt nach den Kriterien Innovation, Wirtschaftlichkeit und Persönlichkeit die fünf vielversprechendsten Konzepte aus, die im Rahmen der Internorga die Chance bekommen, das anwesende Fachpublikum mit jeweils zehnminütigen Live-Pitches für sich zu begeistern.

„Die Branche braucht Gründer*innen“

Jurymitglied Till Riekenbrauk erklärt die herausragende Bedeutung des Deutschen Gastro-Gründerpreises nicht nur für den Nachwuchs, sondern für die ganze Branche: „Die Gastronomie in Deutschland, Österreich und der Schweiz steckt angesichts der aktuellen Herausforderungen in einer tiefgreifenden Transformation. Umso dringender benötigen wir mutige Gründer*innen, die trotz aller Hindernisse neue Impulse, zukunftsweisende Konzepte und nachhaltige Inspirationen in den Markt tragen. Wir als Jury sind immer wieder begeistert und verblüfft, mit welchen innovativen Ideen die Gründer*innen den Weg in die Selbständigkeit wagen.“

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.gastro-gruenderpreis.de.

Am Samstag war es auf der Internorga endlich so weit. Im Finale des Gastro-Gründerpreises trat die Top 5 an, um ihre Gastro-Konzepte dem anwesenden Fachpublikum zu präsentieren. Der Gewinner darf sich über 10.000 € Startkapital freuen.

fizzz 12/2022

Themen der Ausgabe

Matthias Schneider & Remo Gianfrancesco, Frankfurt

Mit der „Cloud Eatery“ haben Matthias Schneider und Remo Gianfrancesco ein fortschrittliches Ghost-Kitchen-Konzept aus der Taufe gehoben. Die Krise der Betriebsgastronomie könnte ihnen den Weg nach oben ebnen.

City Special Toronto

Kanadas wirtschaftliches Epizentrum mausert sich auch kulinarisch zu einer echten Trendmetropole.

Mitarbeiterbeteiligung

Transparenz und Teilhabe entwickeln sich zu wichtigen Faktoren im Wettbewerb um Gastro-Talente.