Die Umsätze in der Hotel- und Gaststättenbranche gaben nach einer kontinuierlichen Aufwärtsentwicklung im Juli erstmals wieder nach. Was unter anderem an den Sommerferien gelegen haben kann. (Foto: Pixabay)
Die Umsätze in der Hotel- und Gaststättenbranche gaben nach einer kontinuierlichen Aufwärtsentwicklung im Juli erstmals wieder nach. Was unter anderem an den Sommerferien gelegen haben kann. (Foto: Pixabay)

Juli-Umsatz im Gastgewerbe gibt leicht nach

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) aus Wiesbaden ist der Umsatz im Gastgewerbe im Juli gegenüber dem Vormonat Juni kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 1,5 Prozent gesunken - und nominal (nicht preisbereinigt) um 0,4 Prozent gestiegen.

Wie Destatis nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, lag der Umsatz real 10,2 Prozent und nominal 19,0 Prozent höher als im Vorjahresmonat Juli 2021. Gegenüber Juli 2019, dem Vergleichsmonat vor der Corona-Krise, habe der Gastgewerbeumsatz im Juli 2022 real 9,3 Prozent niedriger und nominal 4,3 Prozent darüber gelegen. Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegele laut Destatis die hohen Preissteigerungen im Gastgewerbe wider (+7,9 % zum Vorjahresmonat).

Die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen hätten im Juli 2022 gegenüber Juni 2022 ein reales Umsatzplus von 0,7 Prozent verzeichnet. Gegenüber Juli 2021 sei der Umsatz um 14,3 Prozent gestiegen. Trotzdem habe der Umsatz noch 5,8 Prozent unter dem Niveau vom Juli 2019 gelegen. In der Gastronomie habe der Umsatz im Juli 2022 real um 0,6 Prozent niedriger gelegen als im Vormonat. Im Vergleich zum Juli 2021 sei die Wertentwicklung um 7,7 Prozent gestiegen, habe allerdings noch um 11,1 Prozent unter dem Niveau vom Juli 2019 gelegen. //pip

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GZ 20/22

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