Sterling Ruby in Frankfurt am Main: BLACK STOVE 3, 2014; Foto: Wolfgang Günzel
Sterling Ruby in Frankfurt am Main: BLACK STOVE 3, 2014; Foto: Wolfgang Günzel

In Kunst leben

Ab dem 26. Juni bis zum 26. September 2021 werden erstmals neun temporär bewohnbare Skulpturen von internationalen Künstlern in der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main bei Tag und Nacht zu erleben sein.

Die Werke, die extra für die jeweiligen Orte angepasst und baulich umgesetzt wurden, sind von renommierten internationalen Künstlern wie Thomas Schütte und dem Künstlerduo Mia Eve Rollow & Caleb Duarte geschaffen worden und werden im Sommer 2021 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Metzlerpark am Museumsufer in Frankfurt stehen sechs „livable sculptures“, in Wiesbaden und in Darmstadt jeweils eine. Einzige Voraussetzungen für die Kunstwerke: Einjedes darf maximal 30 Quadratmeter groß sein und muss aus nachhaltigen Materialien gebaut sein. So gibt es eine Skulptur, die fast ausschließlich aus Pflanzen besteht, sowie eine aus Platten aus Pilzen. Ein anderes Werk ist dagegen vollständig aus Holz entstanden. Eine Ofenskulptur mit Sitzbank von Sterling Ruby bildet das gemeinschaftliche Zentrum des temporären Skulpturenparks.

Alle ausgestellten Skulpturen sind tagsüber frei für die Öffentlichkeit zugänglich. Dass bei den angebotenen Übernachtungen in den Kunstwerken auf nichts verzichtet werden muss, kooperieren der Initiator der Ausstellung, tinyBE, mit ortsansässigen Hotels. Übernachtungen können ab 166 Euro unter www.eventim.de gebucht werden. Im Anschluss an die Übernachtung erhalten Gäste ein entsprechendes Zertifikat.

Ausgabe 06/2022

Erhältlich ab 14.9.2022: Die Seckinger-Brüder im Portrait // Neuseeland und Australien // Trendgetränk Whisky und weitere Themen

Themen der Ausgabe

Jeden Tag eine gute Tarte

Kunterbunt und superlecker: unsere vegetarische Spiral-Gemüsequiche. Passend zu den sich einstellenden Herbstgefühlen präsentieren wir ein Wohlfühlrezept aus Mürbeteig, Petersilienwurzel, Möhren, Zucchini und Ei. Sommelier Gerhard Retter empfiehlt dazu einen maischevergorenen Silvaner aus dem fränkischen Hause Horst Sauer. » Zu Rezept und Weintipp

Hoch hinaus

Australien und Neuseeland haben schon lange deutlich mehr zu bieten als pummelige Shiraz und primärfruchtdominierte Sauvignon Blancs. In den Höhenlagen der beiden Länder untersuchte unser Autor Christoph Raffelt die Rebsorten Chardonnay und Pinot Noir, deren Kultivierungsgeschichten und Entwicklung.

Die drei Musketiere

Undogmatisch und trotzdem traditionsbewusst, innovativ und geerdet. Jonas, Philipp und Lukas Seckinger gehen in der Pfalz kompromisslos ihren Weg und sind damit zu Repräsentanten einer zukunftsweisenden jungen Bewegung geworden. Das bedeutet: den Weinen Zeit geben, keine Zusätze, nachhaltige Weinbergsarbeit.