Sizilien - Eindrucksvolle Weinlandschaft

2012
Wednesday, 26. September 2012 - 12:00
Producer
Wine
Sizilien ist nicht wie andere Inseln. Sizilien ist nicht idyllisch und lieblich, sondern mächtig und überwältigend. Eine Insel, die einen ergreift und beeindruckt. Sizilien vergisst man so schnell nicht wieder.
 
Landung in Palermo. Fliegt man in der Hauptsaison, gibt es jede Menge Direktflüge aus Frankfurt beispielsweise. Jetzt, im September, geht es meistens über Rom. Es ist trotzdem nicht allzu aufwändig, auf die größte Insel Europas zu fliegen, ein guter halber Tag sollte reichen. Ohne Umwege geht es aus Palermo raus aufs Land. Wer wie ich keinerlei Vorstellung von Sizilien hat, wird – mit ein wenig Empfänglichkeit für so etwas – überwältig sein von den ersten Eindrücken dieser Landschaft. Klar, weit und kraftvoll wirkt dieses Land. Obwohl es Spätsommer ist und alles von der Sonne verbrannt, ist die Kargheit der Hänge anziehend. Dass hier Wein eines der wichtigsten Produkte ist, bleibt zunächst einmal verborgen. Denn als Kornkammer Italiens spielt die Landwirtschaft auch heute noch eine große Rolle und riesige Ackerflächen dominieren die Landschaft.
 
Majestätischer Anblick: der Monte Jato auf Sizilien
 
Die Fahrt zum ersten Ziel, der Villa Rinchiuso, dauert etwas mehr als eine Stunde. Zeit für erste Eindrücke und fürs „Ankommen“. „Man muss winken, wenn man rechts an Schafen vorbei fährt, das bringt Reichtum“, wedelt Luisa, meine italienische Übersetzerin für die kommenden Tage, mit der Hand am Fenster. „Ich winke aber immer, egal ob rechts oder links, sicher ist sicher“, lacht sie. Sizilianische Gepflogenheiten. Den Berg nach oben, auf halber Höhe dann plötzlich eine enge 180- Grad-Kurve und wir sind da. Mitten im Nirgendwo erreichen wir also Al Lago Verde, Agriturismo. Üppig blühende Bougainvillea, der unvermeidliche Hofhund, in Weiß und mit Knickeohr, die Pergola aus Metall mit einem schlafenden Sizilianer auf der Bank – so muss es hier einfach aussehen. Zum Agriturismo, ein Trend, der in der Vergangenheit vor allem außerhalb der touristischen Zentren Siziliens Fuß gefasst hat, gehören nicht nur schlicht aber nett eingerichtete Zimmer, sondern auch ein rustikales „Ristorante“ mit derben Holzmöbeln, roten Tischdecken und Holzbalken an der Decke. Zu Gast sind heute nicht nur wir, sondern drei Winzer der Region. Sie haben ihre Weine im Gepäck und wir legen auch gleich los mit den ersten Impressionen in Sachen Wein und Essen in Sizilien.
 
Der erste Wein kommt von der Tenuta Regaliali. Das Weingut gehört zu einem Zusammenschluss von Weingütern unter dem Namen Tasca d’Almerita. Verteilt über die ganze Insel gibt es insgesamt fünf Weingüter in dieser Gruppe. „So haben wir die Möglichkeit, ganz verschiedene Weine zu produzieren“, sagt Ivo Basile, der bei Tasca d’Almerita für das Marketing zuständig ist. Die Unterschiede in den einzelnen Weingütern findet man bei den Böden – mal lehmig, mal sandig, mal vulkanisch – aber auch beim Klima. Auf den Sizilien vorgelagerten Inseln Lipari und Salina produziert die Familie Tasca beispielsweise ausschließlich Süßweine aus der Sorte Malvasia, die dort auf Vulkanböden wachsen. Das Weingut Regaliali liegt in der Region Sclafani und die Reben für die Weine wachsen auf bis zu 900 Metern Höhe. Wir beginnen mit dem Rosso del Conte, einer Cuvée aus Siziliens Profilsorte Nero d’Avola und weiteren autochthonen Rebsorten. Der Wein ist aus dem Jahr 2004 und macht mit seiner kühlen Würze, der ätherischen Art und den herben Aromen von Nelken und Lorbeer neugierig auf den Rest des Abends. Inzwischen gibt es die ersten Leckereien. Würzigen Käse mit Honig. Eine Art Kartoffelkuchen. Und Pizza, natürlich. Einmal mit Sardellen und Pilzen, einmal mit Speck und Ricotta. Überhaupt Ricotta. Den Frischkäse sollte man mögen, wenn man nach Sizilien fährt, denn Ricotta ist einfach überall: auf der Pizza, den Nudeln, einfach pur mit Pesto, im Dessert. Überall. Kapern sollte man übrigens auch mögen, Kapern und Pinienkerne. Auch die begegnen einem in vielen Varianten immer wieder.
 
Das zweite Weingut im Bunde ist Feudo Montoni. Die Anfänge des Familienweinguts gehen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Heute ist es noch immer im Besitz der „Famiglia Sireci“. Fabio Sireci verkörpert die aktuelle Generation und verbindet familiäre Tradition und moderne Kellertechnik in den Weinen von Montoni. Die Weine kommen in der Regel aus einer einzelnen Lage und spiegeln deutlich die Unterschiede der einzelnen Weinberge wider. Vrucara heißt der erste Wein und ist ein Wein aus etwa 75 Jahre alten Nero d’Avola-Reben. Er ist duftig und saftig, hat eine angenehme Säure und viel Beerenfrucht, und auch diesen ätherischen Duft. Noch etwas, was einem auf Sizilien immer wieder begegnet, zumindest in den Weinen.
 
Als dritter schenkt das Weingut Castellucci Miano seinen Wein ein. Bis zu 1 050 Meter hoch liegen die rund 40 Jahre alten Weinberge, vor allem einheimische Rebsorten wachsen hier. Perricone ist neben Nero d’Avola die wohl zweitwichtigste rote Sorte Siziliens. Was wir hier probieren ist ein würziger und dennoch weicher Wein, von dem man gerne noch ein Schlückchen mehr trinken kann.
 
Anreisen, Wein probieren, gut Essen – es gab noch mehr zu essen – man schläft gut in Al Lago Verde und ist am nächsten Tag gerüstet für den ersten Besuch. Der hat weniger mit Wein und Genuss zu tun, sondern mit Geschichte und Kultur. Die Grotte della Gurfa ist ein recht merkwürdiger Ort. Auf Deutsch findet man fast keine Informationen, auf Englisch auch nur wenig. Man muss schon wissen, dass es sie gibt, denn so ohne weiteres wird man nicht auf diese in den roten Sandstein geschlagenen Kammern und Räume stoßen. Bis heute ist man sich nicht ganz sicher, wann genau diese Höhlen entstanden, man geht aber davon aus, dass sie aus zwei verschiedenen Perioden stammen. Wohnstätte, religiöser Ort, Lagerräume, Gräber – die Funktion der Grotte della Gurfa wechselte im Laufe der Zeit immer wieder. Die größte Halle, ein etwa 16 Meter hoher, nach oben konisch zulaufender Raum, diente als Grabkammer, aber auch als Stall. Durch eine Öffnung am höchsten Punkt fällt Licht und verleiht dem Raum eine eigenwillige Stimmung. Ein Besuch lohnt sich und wenn man die Gelegenheit hat, eine Führung zu machen, sollte man zugreifen.
 
Die Traubenernte in den Weinbergen von Tasca d’Almerita wird per Hand erledigtDie Landschaft wird ruppiger auf dem Weg zum nächsten Ziel. Baglio di Pianetto gehört Paolo Marzotto. Paolo Marzotto hat eine für einen Weingutsbesitzer eher ungewöhnliche Biografie. Er wurde in einen großen Textilkonzern hinein geboren, war als Ferrari-Rennfahrer erfolgreich und außerdem Geschäftsführer bei Modefirmen wie Valentino, Missoni oder Hugo Boss. Heute ist er also auch Besitzer eines Weingutes, denn als er zum ersten Mal nach Santa Cristina Gela kam, war er von der Region so hingerissen, dass er Baglio di Pianetto kaufte und komplett umkrempelte. Heute wachsen hier in erster Linie einheimische Rebsorten, der Anspruch an die Qualität ist extrem hoch. Die Weinberge wachsen auf 650 Metern Höhe und für sizilianische Verhältnisse regnet es hier ausgesprochen viel.
 
„Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind groß, bis zu 20 Grad“, erklärt Giovanni Mercurio, der für die Logistik im Weingut zuständig ist. „Wir ernten manchmal dreimal pro Weinberg, um verschiedene Mostgewichte zu erhalten und den Alkohol, die Säure und den Zucker in unseren Weinen besser zu balancieren.“ Vor allem den Weißen merkt man das an. Der Ficiligno ist eine Cuvée aus Viognier und der autochthonen Rebsorte Insolia, eine saftige und mineralische Angelegenheit, die auch an heißen Tagen Spaß macht. Von Weinbergen in Noto im Osten der Insel stammen die Trauben für den Moscatel de Noto. Der hat 290 Gramm Restzucker und duftet herrlich nach Orange, Honig und Rosen und ist dennoch nicht zu süß. 
 
Seit 2008 ist das ehemalige Schloss außerdem ein Hotel. 15 Zimmer gibt es, schlicht und edel eingerichtet, und weil es rundherum außer den gutseigenen Weinen nichts gibt, gehört man auch zu der Vereinigung Relais du Silence. „Am besten reist man im Mai und Juni oder im September und Oktober nach Sizilien“, verrät Giovanni Mercurio. Sonst sei es eigentlich zu heiß auf Sizilien. Am Pool oder auf der Terrasse des Hotels kann man aber mit Sicherheit auch in den anderen Monaten perfekte Momente genießen.
 
Am Abend erwartet uns „something completly different.“ In jeder Hinsicht. Das Hotel Il Vigneto in Menfi ist ein topmodernes Ressort mit tollem Blick über die Landschaft. Wie ein Gegenentwurf wirkt das Restaurant, in dem wir zu Abend essen. Wobei Restaurant es nicht wirklich trifft. Casa Natoli ist kein Restaurant im üblichen Sinne. Eigentlich ist es ein Wohnhaus. Ein uraltes Wohnhaus mit einem feudalen alten Park vor der Haustür und einem verwitterten, romantischen Hof vor der Hintertür, das Privatleuten gehört und die eigentlich auch darin wohnen. Nur eben zurzeit nicht. Denn Cantine Settesoli, die ortsansässige Genossenschaft, hat für vier Wochen das Haus gemietet und in ein Restaurant verwandelt. Wo also sonst die Familie fernsieht, sitzen heute wir an gedeckten Tischen und genießen. Doch es kommt noch besser. Die Köche hier sind nicht irgendwer: Aus rund 100 Frauen der Region, die sich dafür beworben haben, wurden 25 ausgewählt, ihre Spezialrezepte, die sonst nur in der Familie gekocht werden, hier zu präsentieren. Dazu geben sie Kochkurse, in denen sie ihr Wissen weitergeben. Wir sind also gespannt, was auf uns zukommt. Das Ganze gehört zu den Mandrarossa Vineyardtours, die einmal im Jahr in Menfi stattfinden. Mandrarossa ist die Premiumlinie von Settesoli, die Vineyardtours sind eine Veranstaltungsreihe mit Weinproben, Touren in den Weinbergen, Konzerten, Reitausflügen und noch Einigem mehr. Alles mit dem Ziel, den Besuchern die Region, das Essen und die Weine in ihrer ganzen Vielfalt zu zeigen und neugierig zu machen.
 
Casa Natoli ist nicht das einzige Haus, das dazu gemietet wird. In anderen Häusern dreht sich alles um Olivenöl, um Kräuter, um die Weinernte oder um das, was aus dem Meer kommt. Die Neugier auf das Essen in Casa Natoli war übrigens berechtigt. Frische Feigen mit Ricotta, selbst gebackenes Brot, Pasta mit Tomaten, Kapern und Paprika. Und meine erste Begegnung mit Caponata. Caponata besteht vor allem aus Auberginen und Tomaten, außerdem gehören Pinienkerne, Fenchel und Kapern dazu. Eine Begegnung, die zum Glück nicht meine letzte blieb.
 
Die Köchinnen der Mandrarossa Vineyardtours verraten ihre Rezepte
 
Die Cantine Barbera heißt zwar wie die Rebsorte aus dem Piemont, hat damit aber wenig am Hut. Marilena Barbera ist Besitzerin und Weinmacherin und begrüßt uns am nächsten Morgen. Ihre Philosophie bringt sie gleich am Anfang auf den Punkt: „Ich helfe den Trauben dabei, der Wein zu werden, der sie sein wollen.“ Ein fast psychologischer Ansatz. Obwohl die Familie schon seit 1920 dem Weinbau verbunden ist, hat sich mit dem Einstieg von Marilena Barbera Ende der 90er Jahre einiges verändert. Die Weinmacherin beschäftigt sich intensiv mit dem Umfeld ihrer Trauben. „Wir haben lange vergessen, dass Sizilien eine Insel ist und der Einfluss des Meeres auf die Trauben groß“, sagt sie. Ihre Herausforderung ist es, die Trauben, die so nah – die Weinberge der Cantine wachsen teilweise nur einen Kilometer vom Meer weg – am Ozean wachsen, auch gesund zu halten. Im Gegensatz zu den bisher besuchten Weingütern liegen ihre Reben auf maximal 40 Metern Höhe. Spannend ist das bei der Sorte Insola. Ein Weinberg wächst auf Tonerde und in zwölf Metern über dem Meeresspiegel, der andere auf 40 Metern und Kalk. Die Unterschiede sind schmeckbar. Üppig und fruchtig vom Tonboden, deutlich leichter und mit helleren Fruchtnoten vom Kalk. 30 Hektar bearbeitet Marilena Barbera insgesamt, vergärt nur mit eigenen Hefen, richtet sich nach den Mondphasen und verzichtet auf übermäßige Zugabe von Schwefel.
 
Nach der Verkostung geht es noch mal zu den Vineyardtours. Wir landen mitten in den Weinbergen an einem kleinen Haus, wo es nicht nur die Weine von Mandrarossa zu probieren gibt, sondern auch einige der Köchinnen vom Vorabend ihre Spezialitäten präsentieren: Pesto mit Minze, Basilikum oder Salbei, Tomatensugo, eingelegte Oliven, selbst gebackenes Brot. Außer uns kommen auch andere Besucher, mit dem Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, um hier auf Strohballen sitzend mitten in den Weinbergen die regionalen Spezialitäten und Weine zu genießen.
 
Zum Mittagessen kehren wir zurück in die Casa Natoli, Caponata die zweite. Wir lassen den Nachmittag dort gemütlich ausklingen, denn der eigentliche Plan, eine Bootstour, die ebenfalls im Rahmen der Vineyardtours angeboten wird, muss wegen schlechten Wetters ausfallen. Auch das gibt es auf Sizilien. Bevor es am nächsten Morgen zurück nach Hause geht, gibt es noch ein kleines Highlight: Feudo Disisa. In der Nähe von Monreale gelegen – da sollte man unbedingt mal hin und die Kathedrale anschauen, was wir aber nicht mehr schaffen. Das Weingut liegt mitten im Nirgendwo mit einem fantastischen Ausblick. Vor vier Jahren hat die Familie Di Lorenzo richtig investiert und eine neue Kellerei gebaut – auf neustem Stand der Technik. „Wir haben lange Zeit nur Fasswein gemacht, dann über Jahre die Trauben verkauft, und erst seit 2004 füllen wir unseren Wein selbst“, erzählt Mario Di Lorenzo. 180 Hektar Rebfläche, 70 Hektar Olivenbäume, alles direkt im Umfeld des Weinguts gelegen, bewirtschaften sie. Am wichtigsten sind Nero d’Avola, Cataratto und Insola, aber auch Chardonnay, Syrah und Cabernet Sauvignon haben eine gewisse Bedeutung. „Wir waren die ersten in Sizilien, die schon vor 35 Jahren Chardonnay angepflanzt haben“, sagt Mario Di Lorenzo. Probiert man die Weine, fallen zwei Dinge auf: Die Alkoholwerte sind vergleichsweise gering, die Säure dafür präsent. Das liegt auch hier daran, dass die Tage heiß, die Nächte aber relativ kühl sind. „20 Grad Temperaturunterschied sind kein Problem.“ Einer der Topweine ist der Tornamira aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah. Nach 14 Monaten im Holzfass und einem Viertel Jahr auf der Flasche kommt er in den Verkauf. Dekantieren sollte man ihn trotzdem, je länger wir ihn im Glas haben, desto besser wird er, mit Aromen von dunkler Schokolade und Beerensaft.
 
Leider haben wir keine Zeit mehr für Monreale, ebensowenig wie für den Tempel von Segesta, der hier in der Nähe ist. Dafür geht’s nun direkt zum Flughafen. Und zurück nach Frankfurt. Arrivederci Sicilia, bis zum nächsten Mal. Denn das wird es bestimmt geben.
 
 
Kristine Bäder

 

Information

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Alles zum Thema Sizilien, Wein und Genuss
Instituto Regionale Vini e Oli
www.vitevino.it
www.sizilien-entdecken.de
www.italien-inseln.de
www.sizilien-ferienhaus.de
www.sizilien-rad.de

FLÜGE AUS DEUTSCHLAND

Mit German Wings kann man von Köln und Stuttgart meist für kleines Geld direkt nach Sizilien (Catania) fliegen. Alitalia fliegt meist über Rom und hat auch bei frühem Buchen günstige Angebote. Sonst einfach unter www.skyscanner.de schauen.

ÜBERNACHTEN

Il Vigneto Resort
C.da Gurra di Mare
92013 Menfi(AG)
Tel.: +39 0925 71732
ristoranteilvigneto.com

 

Al Lago Verde
Contrada Timpi
90021 Alia, Province of Palermo
Tel.: +39 091 8219121
www.lagoverdeagriturismo.it

 

Centrale Palace Hotel
Via Vittorio Emanuele, 327
90134 Palermo
Tel.: +39 091 336666
www.centralepalacehotel.it

 

Il Baglio di Pianetto
Via Francia
90030 San Cristina Gela
Tel.: +39 091 857 0002
www.relaisdusilence.com

 

BESUCH BEIM WINZER

Baglio di Pianetto
Contrada Pianetto
90030 San Cristina Gela
Tel.: +39 091 857 0002
www.bagliodipianetto.com

 

Tasca d’Almerita
Via dei Fiori, 13
90129 Palermo
Tel.: +39 091 645 9711
www.tascadalmerita.it

 

Feudo Montoni
Contrada Montoni Vecchi Cammarata
92022 Cammarata
Tel.: +39 091 513106
www.feudomontoni.it

 

Castellucci Miano
Via Sicilia 1
90029 Valledolmo
Tel.: +39 0921 542385
www.castelluccimiano.it

 

Feudo Disisa
Contrada Disisa, Grisì
90046 Monreale
Tel.: +39 091 588557
www.vinidisisa.it

 

Cantine Barbera
Contrada Torrenova S.P. 79
92013 Menfi
Tel.: +39 0925 570442
www.cantinebarbera.it

 

TIPP

Caponata – eine sizilianische Spezialität
Die Caponata besteht aus gemischtem Gemüse, welches in der Zusammensetzung variieren kann. Die klassische Caponata wird mit Auberginen, Tomaten und Paprika zubereitet, außerdem gehören unbedingt Fenchel und Sellerie dazu. Außerdem kommen meist Pinienkerne (oder Mandeln), Oliven und Knoblauch dazu, manchmal auch Kapern. Das Ganze wird mit Essig und Zucker süßsauer abgemischt.

Rezepte gibt es verschiedene im Internet. Die Köchinnen der Mandrarossa Vineyardtour werden demnächst auch ein Kochbuch mit ihren Rezepten herausbringen. www.mandrarossatour.it

SEHENSWÜRDIGKEITEN

Grotte della Gurfa
www.comune.alia.pa.it

Kathedrale von Monreale
www.monreale.chiesacattolica.it

Tempel von Segesta
www.segesta.org (nur auf Italienisch)

BUCHTIPP

Ganz Italien (und natürlich Sizilien!) in einem dicken Koch- und Geschichtenbuch:

„Italien – Küche & Kultur“ von Cornelia Schinharl (29,99 €, Gräfe Unzer Verlag, ISBN 9783833820106).
Jede Region wird mit ihrer Geschichte und den Spezialitäten vorgestellt, passend dazu sind viele, sehr gut beschriebene Rezepte – auch Caponata – (viele mit Weinempfehlung) enthalten.