Pyramide für Rheinhessen

Donnerstag, 9. Februar 2017 - 11:15
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Wein
Das Logo des neuen Vereins (Bild: Medienagenten)

Das vom VDP abgeleitete dreistufige Modell aus Gutswein, Ortswein und Lagenwein wurde in Rheinhessen bereits von vielen Weingütern übernommen. Am 1. Februar 2017 haben sich 66 Weingüter im Verein Maxime Herkunft Rheinhessen zusammengetan.

Die Mitglieder des Vereins verpflichten sich, sich an das dreistufige Klassifikationsmodell zu halten und auf trockene Prädikatsweine ebenso wie auf die Angabe von Großlagen zu verzichten. Für Orts- und Lagenweine empfohlene Rebsorten sind Riesling, Silvaner, Grau- und Weißburgunder sowie als Rotwein Spätburgunder. Das Ziel des Vereins ist die Etablierung eines liberalen und dynamischen Zusammenschlusses aller, denen die Herkunft Rheinhessen am Herzen liegt.

Zu den Mitgliedern des Vereins zählen auch sämtliche rheinhessischen VDP-Mitglieder. Neben diesen wurden im ersten Schritt jene Winzer eingeladen, die in den letzten Jahren an den Orts- und Lagenweinpräsentationen von Rheinhessenwein teilgenommen haben. Zum 1. Vorsitzenden des Vereins wurde Johannes Geil-Bierschenk vom Weingut Ökonomierat Johann Geil, Bechtheim, gewählt. Seine Stellvertreter sind Stefan Braunewell vom Weingut Braunewell aus Essenheim und Philipp Wittmann aus Westhofen.

Der Vorteil der Vereinsmitgliedschaft liegt im Austausch und in den gemeinsamen Präsentationen. Kleine Unterschiede zwischen den Vereinsmitgliedern dürfte es beim Ortswein geben. Während für die VDP-Mitglieder gilt, dass die Trauben der Ortsweine nur aus ersten oder großen Lagen stammen dürfen, gilt für die Nicht-VDPler nur der allgemein gehaltene Vorsatz, dass die Trauben aus den besten Lagen des Orts stammen müssen. Auch bei den Hektarerträgen kann es zu Unterschieden kommen. cg

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