ProWein um zwei Tage länger

Mittwoch, 7. Oktober 2020 - 14:15
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Die ProWein 2021 findet mit neuem Konzept statt.

Die ProWein als weltweit führende Weinfachmesse lanciert eine neue Konzeption für die von März 2020 auf März 2021 (19. bis 23. März 2021) verschobene Veranstaltung auf dem Düsseldorfer Messegelände. Das neue Konzept orientiert sich an den derzeit geltenden einschränkenden Regelungen im Zuge der Corona-Pandemie.

Hinsichtlich der Fläche gelten die Begrenzungen aus dem Einzelhandel von 1 Person pro sieben Quadratmeter und hinsichtlich von Verkostungen die Regeln aus der Gastronomie. Daraus ergeben sich sowohl für die maximal möglichen Besucherzahlen pro Tag wie die für die ProWein essentiellen Verkostungen an den Messesständen neue Bestimmungen. 

Grundsätzlich gelte, dass aufgrund der Verschiebung der ProWein die aus März 2020 erstellte Aufplannung bestehen bleibe und alle Ausssteller ihre bisherigen Standplätze behielten, Messestände müssten weder vergrößert noch verkleinert werden. Pro Tag sind daher maximal 10.000 Besucher auf dem zur Verfügung stehenden Messegelände zulässig, was die Messe bei angenommenen circa 50.000 Besuchern zur Verlängerung der Laufzeit um zwei Tage veranlasst. 

Als zusätzliche Messsetage sollen daher Freitag, 19. und Samstag, 20. März 2021 hinzukommen. Derzeit ist die Messe in der Planung für die rund 7.000 Aussteller und die pro Tag zulässigen 10.000 Besucher einen Verteilungsschlüsssel zu erstellen. So soll es zur Kontrolle personalisierte Besuchertickets geben, wie sich sich bereits bei der im September durchgeführten Messe Caravan Salon mit dem Sicherheitskonzept unter dem Titel »PROTaction« bewährt hätten.

Aufgrund der aus der Gastronomie geltenden Regeln werden Verkostungen nur innerhalb der Messestände und nicht mehr wie bisher auch in den Gängen statttfinden können. Zudem müssen Verkostungen im Sitzen durchgeführt werden. Entsprechende Hygiene-, Abstands und Alltagsmakenpflichten sind einzuhalten.

Grundlage der neuen Planungen sind die seit einem halben Jahr laufenden Verhandlungen des Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (Auma), die ganz wesentlich dazu beigetragen haben, dass Messen  als Veranstaltungen anders behandelt werden als vergleichbare Großveranstlugnen wie das Oktoberfest oder andere Volksfeste.

Auch hinsichtlich der Reisemöglichkeiten ist die Auma tätig und will erreichen, dass die Behörden zwischen touristischen und geschäftlichen Reisen unterscheiden. Das derzeitige Konzept sieht vor, dass aus dem Ausland anreisende Besucher sofern sie auf einer sogenannten Positivliste aufgeführt sind, ohne Eschränkungen einreisen dürfen und aus allen anderen Gebieten einen negativen Coroantest vorweisen müssen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Bei der Einreise könnte ein weiterer Test und eine anschließende 24-stündige Quarantäne aus Risikogebieten gelten, bevor ein Besuch der Messe stattfinden kann. Neue Regeln sind ab 15. Oktober 2020 angekündigt. Was bis März 2021 gilt, ist derzeit natürlich für die Messemacher wie alle Übrigen nicht abzusehen. hp
 

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