Languedoc: Briten erobern das Languedoc

Donnerstag, 16. Januar 2003 - 12:00

Keine andere Nation investierte seit dem Jahr 2000 so viel Geld in das größte Anbaugebiet Frankreichs wie die Briten. Rund 20 Weingüter mit insgesamt 1.000 ha im Gesamtwert von 50 Mill. Euro wehen seit her unter der Flagge des Union Jack. Vorreiter unter den neuen britischen Weinmachern ist Robert Eden, Sohn des Britischen Premierministers aus den 60er Jahren. Er kaufte fünf Weingüter in fünf verschiedenen Appellationen des Landes und baut seitdem alle Weine unter den strengen Vorgaben der Biodynamik nach Rudolf Steiner aus. Sein Flaggschiff bildet dabei das 60ha-große Château Maris im Minervois, das jährlich etwa 300.000 Flaschen produziert. Eden lernte sein Handwerk u. a. bei Dominique Lafon im Burgund und im Castello di Rampolla in der Toskana. In Deutschland werden die Weine u. a. von der Kölner Weinkellerei Kleefisch oder von J. J. Jacobsen aus Flensburg vertrieben. Wer selbst einmal ein Weingut sein Eigen nennen will, sollte sich unter www.vineatransaction.com einmal umschauen.

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