Italien befürchtet Ernteverluste

Freitag, 11. August 2017 - 13:30
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Die Toskana, insbesondere das Chianti, zählt zu den stark Betroffenen (Foto: Bruno Bruchi)

Die Ernte in Italien hat zehn Tage eher als noch im Vorjahr begonnen. Damit geht 2017 als das Jahr mit dem frühesten Erntebeginn der letzten Dekade in die Geschichtsbücher ein. Für 2017 gehen Erzeuger zudem von einer kleineren Ernte im Vergleich zu 2016 aus. Gemessen an den 51,6 Mill. Hektolitern, die im vergangenen Jahr produziert wurden, könnte die Erntemenge um insgesamt 10 bis 15 Prozent zurückgehen, wie der Unternehmerverbund Coldiretti berichtet. 

Besonders stark betroffen sind die Franciacorta mit einem prognostizierten Ernterückgang von geschätzten 30 Prozent und das Chianti-Gebiet mit einem Verlust von 20–30 Prozent. Grund für den Ernterückgang und den verfrühten Erntebeginn, seien die ungewöhnliche Hitze und Trockenheit gewesen. ac

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