Frankreich vor ordentlicher Ernte

Donnerstag, 9. August 2018 - 15:15
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Dieses Jahr dürften die französischen Erntehelfer mehr zu tun haben

Auf 46–48 Mill. Hektoliter beläuft sich die erste Ernteschätzung des französischen Agrarministeriums. Das wären 27 Prozent mehr als im Vorjahr und 7 Prozent mehr als im Mittel der letzten fünf Jahre. 

Die Prognose beruht auf Schätzungen vom 13. Juli, besitzt also noch eine große Unsicherheit. Sie liefert jedoch auch schon Einschätzungen für die Anbaugebiete. So könnten sich die Champagne und das Bordelais auf Zuwächse von ca. 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr freuen. Dort war im Vorjahr aber auch am stärksten von Ernteausfällen betroffen. Den geringsten Zuwachs soll es in der Region Burgund und Beaujolais geben, wo nur mit einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber 2017 gerechnet wird.

Bei den Weinqualitäten wären Weine ohne Herkunftsbezeichnung am stärksten vom Ernteplus betroffen. Ihre Menge soll sich auf 4,1 Mill. Hektoliter nahezu verdoppeln (+90% ggü. 2017). Die IGP-Weine kämen dagegen nur auf ein Plus von 19 Prozent. red

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