Distell will Weinangebot straffen

Mittwoch, 6. September 2017 - 16:00
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Nederburg bleibt als eine von vier Kernmarken im Fokus von Distell

Die Distell Group verfügt bisher über ein breites Portfolio an Wein- und Spirituosenmarken. Jetzt will Distell sein Weinsortiment straffen. Wie die südafrikanische Zeitung Business Day berichtet, hat der Konzern die Weingüter La Bonheur und Stellenzicht bereits verkauft.

CEO Richard Rushton kündigte demnach an, dass Distell sich künftig auf die Kernmarken Nederburg, Fleur du Cap, Alto und Durbanville Hills konzentrieren wolle. Auch die Marken Plaisir de Merle und Allesverloren würden wohl beim Konzern verbleiben. Weitere Ankündigungen würden bevorstehen. Distell hob gegenüber Investoren hervor, dass der Weinbereich nur einen kleinen Teil von 3–4 Prozent des Anlagevermögens ausmache.

In Deutschland werden die Marken von Distell über Mack & Schühle sowie Schlumberger vertrieben. Mack & Schühle ist unter anderem für Nederburg und Two Oceans verantwortlich. Von Schlumberger war zu erfahren, dass Neethlingshof ebenfalls bereits verkauft sei, der neue Eigentümer den Deutschland-Vertrieb aber weiterhin Schlumberger anvertraut. Die Marken Allesverloren und Drostdy Hof blieben bei Distell und damit auch bei Schlumberger. Noch unklar sei lediglich die Zukunft von Lomond. red

Ergänzung: Mack & Schühle informierte nach der ursprünglichen Veröffentlichung der Meldung, dass neben Nederburg auch Two Oceans im Besitz von Distell bleibt.

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