Große Rotweine aus Italien

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Samstag, 20. Juni 2020 - 10:00
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Große Rotweine aus Italien

Vite Colte, Barbera d’Asti Superiore DOCG La Luna e i Falò 2017

 

In langjähriger und ehrgeiziger Selektions-und Forschungsarbeit entstand Vite Colte, Barbera d’Asti Superiore DOCG La Luna e i Falò 2017innerhalb der großen Kooperative „Terre da Vino“ eine eigenständige Spitzenlinie, die hohen Qualitätsstandards unterliegt. Vite Colte ist praktisch eine kleine Kellerei in einer großen Kellerei. Für dieses Projekt haben die Agronomen des Unternehmen unter 5.000 Hektar Rebfläche genau 316 ausgewählt, auch in der DOCG Barolo. Der Barbera „La Luna e i Falò“ ist ein Flaggschiff-Wein von Vite Colte. Seine Trauben gedeihen auf insgesamt 60 Hektar kleiner Parzellen, die 44 Winzer in den Gemeinden Nizza Monferrato, Mombaruzzo, Calamandrana, Agliano Terme und Rocchetta Tanaro pflegen. Im 2020er Gambero Rosso wurde er mit den Drei Gläsern ausgezeichnet, besondern erfreulich für die Kellerei, denn sie feiert mit dem prämierten Jahrgang 2017 die 30. Ernte dieser Barbera-Ikone. www.vitecolte.it

 

Die Verkostung: Intensives, dunkles Purpurrot; reichhaltiges Bouquet, dominiert von dunkler Frucht wie Holunder, Blaubeere und Schwarzkirsche, leicht rauchig und feinwürzig, schlägt seidig auf, Frucht kommt sofort hoch, Süßholz klingt sich ein, feine Säure stützt die kräftige  Struktur, saftig im Trinkfluss, maßvolles Holztannin gibt Stand, Frucht behält die Oberhand auch beim, warmen, langen Nachhall.

 

Piemont: Weingut MauroVeglio, Barolo DOCG Paiagallo 2016

 

                                Mauro Veglio ist ein Spitzenwinzer in La Morra mit Weingärten in den berühmten Barolo-Einzellagen wie Arborina, Piemont: Weingut MauroVeglio, Barolo DOCG Paiagallo 2016Gattera, Rocche dell‘Annnunziata, Castelletto und Cascina Nuova. Der jüngste Neuzugang ist der Cru Paiagallo, der für das Weingut gleichzeitig eine neue Ära einläutet. 2017 haben Mauro Veglio und sein Neffe Alessandro Veglio, ebenfalls Weinbauer in La Morra, ihre Betriebe vereint und arbeiten nun Hand in Hand. Alessandro brachte nicht nur den Weinberg in der Einzellage Paiagallo ein, sondern auch den Barolo Paiagallo, den er im großen Jahrgang 2016 erstmalig produzierte. Paiagallo liegt in der Gemeinde Barolo auf einem rundlichen Hügel zwischen 300 und 350 Meter Höhe. Die Anlage ist von Osten nach Südosten ausgerichtet und die Stöcke wurzeln auf mergelig-sandigen Böden. www.mauroveglio.com

Die Verkostung: Leuchtendes Rubingranat; komplexe, einladende Nase mit viel Frucht, Anklängen von Himbeere, Granatapfel, dazu Rose, Kurkuma und Fumé; erstaunt mit einer herausragenden Energie, bewegt seine kraftvolle Struktur wendig und fein auf dem Gaumen, wieder viel Himbeere, leicht pfeffrig, wunderbarer Aufbau, herzhafte, feinkörnige Gerbstoffe. Der Wein ist schon zugänglich und hat noch eine große Zukunft vor sich.

 

Piemont: Tenuta Carretta, Barbaresco DOCG Riserva Cascina Bordino 2013

 

Auf der Tenuta Carretta in Piobesi d‘Alba wird seit dem Jahr 1467 Wein hergestellt. HeutePiemont: Tenuta Carretta, Barbaresco DOCG Riserva Cascina Bordino 2013 zählt sie zu den bedeutendsten Weingütern im südlichen Piemont. Die Tenuta ist auch ein Ort, an dem Wein, Genuss und Lebenskultur zusammenfließen: Ein Sterne-Restaurant und ein kleines feines Hotel sind in den Komplex integriert. Die Besitzerfamilie Miroglio investierte in den vergangenen Jahrzehnten inteniv in die großen Lagen von Barolo und Barbaresco. Im Cru Cannubi kreierte sie außerdem die Locanda, ein Restaurant mit Zimmern und Blick auf die berühmten Hügel. Im östlichen Teil von Treiso hingegen liegt die steile Einzellage Cascina Bordino für den Barbaresco Riserva. Mit mageren, kompakten Böden, sandig mit Einlagerung von grauem Silt-Mergel, bieten sie ideale Bedingungen für langlebige Weine auf Basis von Nebbiolo.

Die Verkostung: Leuchtendes Grantrot mit braunrotem Rand; intensiver Duft, Rosenblätter, feinste Himbeerkonfitüre, rote Früchte, Süßholz und Graphit, edle Holzwürze; schlägt seidig auf, feines Spiel zwischen fruchtiger Säure und reifem Gerbstoff, bewegt sich anmutig, Erdbeere taucht auf, gut dosierte Holztöne, schön zu trinken, langer Nachhall.

 

Toskana: Villa Trasqua, Chianti Classico DOCG Gran Selezione Nerento 2013

Toskana: Villa Trasqua, Chianti Classico DOCG Gran Selezione Nerento 2013Genau 1.000 Jahre nachdem das Anwesen Trasqua in Castellina in Chianti erstmals urkundlich erwähnt wurde, kaufte die Familie Hulsbergen das Weingut im Jahr 2001. Es ist in 120 Hektar Land eingebettet, davon sind 54 bestockt und heute zu 100 Prozent biozertifiziert. „Nerento“ (schwarze Steine) heißt die beste Einzellage des Weinguts, ihr außerordentliches Qualitätspotenzial wurde schon im Jahr 1854 dokumentiert. Hier gedeihen die ältesten Rebstöcke der Villa Trasqua und zwar auf perfekten Böden für Sangiovese: einem skelettreichen Gemisch aus Albarese (grau-blauer quar­zi­ti­scher Kalk­stein mit Sandstein-Einlagerungen) und dem blau­grau­em Kalk­mer­gel Galestro. Die Gran Selezione Nerento ist ein reinsortiger Sangiovese.

Die Verkostung: Rubinrot mit granatroten Reflexen; braucht viel Luft, damit sich sein imposantes Duftspektrum entfalten kann, darunter feines Kirschgelee, Heidelbeeren und Veilchen, schwarzer Tee und rosa Pfeffer, unterlegt von Holzsüße; entfaltet sich spannungsreich im Mund, viel Grip mit animierender Säure, Frucht im Vordergrund, Tabak, leicht rauchig, straffes Tannin, klassisch und vornehm.

 

Toskana: Tenute Cecchi, Chianti Classico DOCG Gran Selezione Villa Rosa 2016

Toskana: Tenute Cecchi, Chianti Classico DOCG Gran Selezione Villa Rosa 2016Die Familie Cecchi zeichnen seit 125 Jahren Pionier- und Unternehmergeist sowie eine große Liebe für Weinberge aus. Die Brüder Cesare und Andrea Cecchi leiten das Familienunternehmen in der vierten Generation und dank ihres Engagements zählen nun fünf Weingüter in der Toskana zum Portfolio der Familie und eins in Umbrien. 2015 konnten sie die Villa Rosa in Castellina in Chianti kaufen, ein Weingut mit bedeutender Geschichte, wo ausschließlich Sangiovese angebaut wird. Die Trauben für die Gran Selezione Villa Rosa wachsen in Hügellagen zwischen 340 und 425 Meter auf kalkreicher Erde, Lehm kommt vor, Albarese und vor allem viel Galestro – unverzichtbar für großen Chianti Classico.

Die Verkostung: Funkelndes Rubinrot; Öffnet mit Blüten und Moos, sauberste Kirschfrucht legt sich über edle Holzwürze, Weihrauch; setzt auf Eleganz statt Potenz, dynamischer Aufbau mit zunehmender Frucht, ein Hauch Lorbeer, saftig mit Biss, äußerst präzise ausgearbeitet, geschliffener Gerbstoff, noch etwas schüchtern, auf Langlebigkeit angelegt.

 

 

Sizilien: Mandrarossa, Terre del Sommacco Sicilia DOC Rosso 2016

 Sizilien: Mandrarossa, Terre del Sommacco Sicilia DOC Rosso 20162014 entstand das Konzept „Vini di Contrada“ der Cantine Settesoli. Es ging darum, innerhalb der Weinberge für ihre Premiumlinie Mandrarossa die Lagen mit dem besten Zusammenspiel zwischen Rebsorte und Terroir zu erforschen, und zwar nur für autochthone Sorten wie Nero d‘Avola und Grillo. Unter 500 Hektar wurden 75 ausgewählt. Die ersten beiden „Vini di Contrada“ lancierte Mandrarossa unter dem Dach des Projektes „Storie Ritrovate“ (wieder entdeckte Geschichten), zu dem auch die neuen Ätna-Weine zählen. Für den Terre del Sommacco wurden besonders kalkhaltige Böden in der Contrada Miccina von Menfi ausgewählt, die auf 310 Meter Höhe in Meeresnähe liegen. www.mandrarossa.it

Die Verkostung: Intensives Rubinrot mit violetter Tönung; klar ausgeprägte Nase mit dunkler reifer Frucht in der Hauptrolle, eine Erinnerung an Pinienhaine am Meer scheint durch; auf dem Gaumen belebt frische Säure und salzig-herzhafte Saftigkeit den Trinkfluss, auf einem Aromenspiel zwischen Pflaumen, Sauerkirschen und Brombeeren, ein Tick Anis und Gewürznelke, harmonische weiche Gerbstoffe.
 

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