Programm Neustadter Weinrechtstag

AKTUELLE RECHTSPRECHUNG, ERZEUGERORGANISATIONEN UND GEOSCHUTZ
Dienstag, 05. Juni 2018

09.15 Uhr
Begrüßung

09.30 Uhr    
Was plant die EU-Kommission auf dem Gebiet des Weinrechts? Bleibt Wein als eigenständiges Rechtsgebiet erhalten? Welche Bereiche sollen in Zukunft horizontalisiert werden?

Rudy van der Stappen, Senior Expert - Coordination Wine and Fruit and Vegetables Sectors (angefragt)
 
10.00 Uhr
Perspektiven des nationalen Weinrechts - Welche Regelungen haben Reformbedarf? Wo muss bei Herkunftsschutz, Kennzeichnung und Produktionsregeln nachgebessert werden?

Dr. Michael Koehler, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Leiter des Referates »Wein, Bier, Getränkewirtschaft«

10.30 Uhr
Was spricht für gemeinsame Regelungen auf EU-Ebene und wo wollen die Mitgliedstaaten die Hoheit behalten?

Rudolf Nickenig, Generalsekretär Deutscher Weinbauverband e.V., Bonn


11.00 Uhr
Networking und Kommunikationspause


11.30 Uhr
Gedanken zum Verhältnis von Geoschutzorganisationen zu anerkannten Agrarorganisationen
Dr. Christian Busse, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

12.00 Uhr
Die DOC Sicilia – ein Gebiet wandelt sich: Von der Destillationsregion zum geschützten Ursprungsweingebiet.

Rechtliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen und Regelungen auf dem Weg in die Zukunft.
Antonio Rallo, Präsident Consorzio di Tutela vini DOC Sicilia   

12.30 Uhr
Der österreichische Weg. Struktur und Organisation der Weinbauregionen Österreichs. Welche Ziele werden verfolgt? Zeigen sich Erfolge am Markt?

Willi Klinger, Geschäftsführer Österreich Wein Marketing GmbH


13.00 Uhr
Mittagspause, Networking


14.00 Uhr
Das elsässische Modell.

Struktur und Organisation der Verwaltung der geschützten Weinnahmen. Wie sind die Organisationen aufgebaut? Wer darf Änderungen der Lastenhefte vornehmen und wie erfolgen diese? Wie ist die Aufgabentrennung zwischen Interprofession und Schutzgemeinschaft? Wie läuft die Finanzierung?
Conseil Interprofessionnel des Vins d’Alsace (angefragt)

14.30 Uhr
Erzeugerorganisationen, Branchenverbände oder Schutzgemeinschaft? Der deutsche Weg zur Anerkennung von Schutzgemeinschaften.

Walter Reineck, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, Referat Weinwirtschaftspolitik, Oenologie, Weinrecht

15.00 Uhr
Wie gehen Verwaltung, Rechtsprechung und Praxis mit den geschützten Ursprungsbezeichnungen und geschützten geografischen Angaben um? Wo sind die Fallstricke im Umgang mit den Lastenheften?

Dr. Hans Eichele, Rohwedder & Partner, Rechtsanwälte, Mainz


15.30 Uhr
Networking und Kommunikationspause


16.00 Uhr
Zwingt der Geoschutz zu einem Umdenken in der Qualitätspolitik für deutsche Weine

Christian Schwörer, Stellvertretender Generalsekretär Deutscher Weinbauverband e.V., Weinrechtsreferent    

16.30 Uhr
Aktuelle Rechtsprechung zum Weinrecht.

Aktuelle Fälle auf dem Gebiet des Weinrechts und Rechtsprechung zum Geoschutz auf EU-Ebene. Wie entwickelt sich die Rechtsprechung weiter? Was sind die Streitfälle heute und morgen?
Dr. Yorck Schäling, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, Referat Weinüberwachung

17.15 Uhr
Diskussionsrunde mit Referenten und Auditorium zur aktuellen Rechtsprechung, Erzeugerorganisationen, Schutzgemeinschaften und Geoschutz  

    
17.45 Uhr
Schlusswort, Ende des Kongresses

Direkt zur Online-Anmeldung hier.

Anmeldeformular als PDF hier zum Download.


Programm- und Referentenänderungen aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.