Glühwein: Tipps und Trends

Alle Jahre wieder heiß begehrt
Ausgabe: 
06
2019
Dienstag, 10. Dezember 2019 - 9:30
Service

Die Geschichte des Glühweins reicht bis in die Antike zurück, doch altbacken ist er deshalb noch lange nicht. Neue Trends sorgen immer wieder für Abwechslung und auch die Winzer geben ihren Glühwein-Kreationen das gewisse Etwas mit in die Flasche. Wer selbst kreativ werden möchte, sollte außerdem unser Glühwein-Rezept mit Birne und Ingwer ausprobieren.

Text: Sabrina Throm

Foto: iStock.com/lenakorzh

Gerade steigt er uns wieder überall in die Nase – der Duft von Glühwein! Aromatisiert mit Zimt, Sternanis und Nelke, kann sich ihm in der Weihnachtszeit wirklich keiner mehr entziehen. Für viele ein freudiges und auch langersehntes Wiedersehen, denn das Getränk ist im Winter heiß begehrt. 

Heiße Tasse für zu Hause

Mit einem guten Wein als Basis können Sie auch zu Hause einen Glühwein ganz nach Ihren Wünschen zubereiten, indem sie ihn mit weiteren Zutaten verfeinern. Für roten Glühwein eignen sich trockene bis halb-trockene, fruchtbetonte, kräftige Weine. Immerhin müssen sie den vielen Gewürzen standhalten, die bei der Zubereitung hinzugefügt werden. Dornfelder, Merlot, Regent oder Spätburgunder sind besonders beliebt.

Für die Zubereitung von Glühwein auf Weißwein-Basis bieten sich feinherbe, fruchtige Weine, wie beispielsweise Riesling, Bacchus, Müller-Thurgau, Chardonnay, Silvaner oder Grauburgunder an. Und auch Rosés erfreuen sich in der Glühwein-Variante immer größerer Beliebtheit.

Die Klassiker bei den Gewürzen sind Zimt, Sternanis, Nelken, Kardamom und Orangen. Doch der Probierfreude sind keine Grenzen gesetzt und so wandern auch Lorbeer, Piment, Tonkabohne oder Muskatblüte in die Töpfe, und wer es ein bisschen schärfer mag, kann etwas Ingwer hinzufügen. Zum Süßen eignet sich Honig oder Kandis, aber auch Agavendicksaft als Alternative zum Zucker. Wer seinen Glühwein optisch aufpeppen will, kann aus Apfel- oder Birnenscheiben Sterne ausstechen und diese als Dekoration verwenden.

Trendsetter: Glüh-Gin, Glüh-Spritz & Co.

Neben dem klassischen Glühwein gibt es jedes Jahr neue Trends und Rezepturen unter den Wintergetränken, die das Angebot ein bisschen aufmischen. Dazu gehört auch Glüh-Gin, bei dem, wie der Name schon verrät, erwärmter Rot- oder Weißwein mit Gin aufgegossen wird, oder Glüh-Spritz, der als winterlicher Aperitif gereicht werden kann, wenn man den kalten Glühwein mit Sekt und Cointreau aufgießt.

Beim Heißen Hugo wird Weißwein erhitzt und mit Holunderblütensirup, Minze und Limettenabrieb kombiniert. Und für die Trendsetter darf es auch mal rosafarbener Einhornglühwein sein, ein Rosé mit Himbeer-Vanille-Sirup. Eine ebenfalls nicht alltägliche Kombination ist der in der Bügelflasche erhältliche Glühbo – gebrauter Glühwein, der mit Bockbierwürze versetzt wird.

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