Pfalz - Fabelhaftes Neustadt an der Weinstraße

Text: Christine Krieger
2015
Donnerstag, 29. Oktober 2015 - 8:30

Ja, an der Weinstraße gibt es einige Adressen, die für einen (Kurz)Urlaub einladen. Aber vor allem in Neustadt lohnt sich ein längerer Stopp. Denn für Weinliebhaber und Feinschmecker gibt es hier einiges zu entdecken.

Die Mandelblüte zeigt sich in Neustadt an der Weinstraße von ihrer besten Seite

Rote Dächer ragen aus dem saftigen Grün. Sie liegen eingebettet zwischen Weinbergen und schmiegen sich an den Pfälzer Wald. Ein Labyrinth aus Gassen durchzieht die Altstadt, die von Fachwerkhäusern geprägt ist. Ringsum umarmen neun Weindörfer das pfälzische Städtchen: So zeigt sich Neustadt an der Weinstraße und wirkt vielleicht deshalb eher wie ein zu groß geratenes Dorf. Kein Wunder, denn in der Weinstadt weicht urbane Hektik idyllischer Ruhe. Wer hier ankommt, fühlt sich entschleunigt, aber trotzdem mittendrin. Und so ist Neustadt wie geschaffen für eine Weinreise. Wein erleben, die Stadt kulinarisch entdecken – kein Problem. Hier gehen Wünsche von Weinliebhabern in Erfüllung.

ZU DEN SCHÖNSTEN VINOTHEKEN

Wie es aussieht, wenn Wein auf moderne Architektur trifft, erlebt man zum Beispiel in Diedesfeld. Die neue Vinothek des Weinguts Ökonomierat Isler fällt mit ihrem puristischen Design sofort auf und lädt zum Verweilen ein. Für das leibliche Wohl sorgen die Tropfen des Hauses, aber auch kleine Speisen, Kaffee und Cocktails. Der traumhafte Blick auf das Hambacher Schloss und den Pfälzer Wald sind auch für das Auge ein Genuss – der perfekte Ort für eine kleine Verschnaufpause. Ein paar Kilometer weiter, in Gimmeldingen, lockt das Weingut A. Christmann ebenfalls mit modernen Räumlichkeiten. Das ehemalige Kelterhaus wurde 2009 in eine Vinothek umgewandelt, die ursprüngliche Form jedoch nicht verändert. Mit gläsernen Elementen und Sandsteinmauern wurde hier ein Ambiente geschaffen, das Weinliebhaber kaum loslässt – ebenso wie die Weine. Denn bei Steffen Christmann, dem amtierenden VDP.Präsidenten, begeistern die Gewächse mit Zugkraft, Länge und Finesse. Zu größeren Weinproben und zur Jahrgangspräsentation sollte man unbedingt im Weingut Bergdolt – Klostergut St. Lamprecht in Duttweiler vorbeischauen. Der Weingutspavillion liegt idyllisch im Park des Weinguts und erzeugt mit seinen großen Fensterfronten und geradlinigem Design eine Wohlfühlatmosphäre. Hier sollten Sie es sich nicht entgehen lassen, die Burgunder zu verkosten. Mit denen punktet Carolin Bergdolt, die seit 2007 zusammen mit Rainer Bergdolt den Keller verantwortet, nämlich auf ganzer Linie.

ZEIT FÜR GENUSS

Gourmets, Feinschmecker und Schlemmer aufgepasst! Egal, ob Sie lieber in hochbewerteter Spitzengastronomie speisen oder in uriger Atmosphäre deftig schlemmen – einer kulinarischen Entdeckungsreise steht in Neustadt an der Weinstraße nichts im Wege. Freunde des Fine Dinings lockt es zum Beispiel in das Restaurant Urgestein im Steinhäuser Hof. Im Stadtkern gelegen, läuft Benjamin Pfeifer hier zu kulinarischen Hochformen auf. Mit seinen drei Menüs Grundstein, Urvertrauen und Meilenstein wickelt er jeden Kritiker um den Finger und konnte sich damit erneut einen Stern im aktuellen Guide Michelin erkochen. Und auch im Ortsteil Gimmeldingen genießt man auf hohen Niveau. Genauer gesagt im Netts Restaurant, das mit saisonalen Gerichten und einem einmaligen Blick über die Rheinebene punktet. Bei den Gastgebern Susanne und Daniel Nett gönnt man sich gerne ein mehrgängiges Abendessen oder bleibt in einem der sieben Gästezimmer gleich über Nacht. Wer lieber eine echte Institution besuchen will, ist in der Eselsburg in Mußbach gut aufgehoben. Im Fuxbau in Hambach sind hingegen Bratwürste, Sauerkraut, hausgemachte Spätzle und Bratkartoffeln nicht nur für eingef leischte Pfälzer ein Genuss. Übrigens: Mittags sollte man sich nicht mit einem zweckmäßigen Imbiss abspeisen lassen. In der Weinstube Zwockelsbrück kredenzen Pierre Hartung und Sven Niederbremer ihr „kleines Mittagsmenü“ für einen mehr als fairen Preis. Bei den Haardter Winzern wählt man dagegen aus einem Mix von pfälzischen und österreichischen Gerichten. Und natürlich darf man auch nicht vergessen, bei Grünwedel’s Restaurant oder Weiks Vinothek und Restaurant vorbeizuschauen. Also am besten gleich reservieren – denn trotz des großen Angebots bleiben die Plätze nicht lange leer.

Die Altstadt lädt zum Verweilen ein

HIER SIND DIE GEWINNER

Es regnet Medaillen in Neustadt an der Weinstraße Nicht nur, weil hier die Gewächse für den Internationalen Weinpreis Mundus Vini oder für Wettbewerbe wie Best of Riesling verkostet und von einer internationalen Fachjury bewertet werden. Sondern auch, weil viele dieser Auszeichnungen im Nachbarort Mußbach ihren Ehrenplatz finden. So auch in der Winzergenossenschaft Weinbiet, die in diesem Jahr mit ihrer restsüßen Riesling Spätlese einen ersten Platz bei Best of Riesling ergatterte. Das junge Zweiergespann mit Geschäftsführer Bastian Klohr und Kellermeister Tobias Müller bringt frischen Wind in den Traditionsbetrieb. Sie trauen sich, neue Wege einzuschlagen, zu experimentieren und sind damit erfolgreich. Das beweist auch der Sieger-Wein, der auf Initiative des zweiten Kellermeisters, Fabian Hey, spontan vergoren wurde und prompt die Fachjury für sich gewann. Grund genug, die neue Einstellung nach außen zu tragen und mit einem neuen und gelungen Etikettendesign auszustrahlen. Da kann man schon gespannt sein, womit das junge Team in Zukunft noch für Aufsehen sorgen wird. Verjüngt hat sich ebenfalls das Weingut Schäfer, das nur ein paar Gehminuten von der Winzergenossenschaft entfernt liegt. Axel Schäfer, der bereits seit 1991 den Familienbetrieb leitet, wird heute von Sohn Frank unterstützt. „Limit“ heißt die Weinlinie des 28-Jährigen und spiegelt den Charakter der Weine sowie des Machers dahinter wider. Denn Frank Schäfer liebt es, bis an seine Grenzen zu gehen und geht auch privat bei seiner zweiten Leidenschaft, dem Sport, bis aufs Ganze. Klar, dass sich die Weine mit ihrer individuellen aber zugleich eleganten Art auch bei Wettbewerben
durchsetzen.

Wie es ist, sich durchzusetzen, sich selbst treu zu bleiben und damit auf ganzer Linie erfolgreich zu sein, das weiß auch Gerhard Schwarztrauber. Der Biowinzer stellte mit der Übernahme des Betriebs von seinem Vater auf Ökoweinbau um und schreckte vor den aufkommenden Schwierigkeiten nicht zurück. Der Erfolg gibt ihm Recht: Mit seinen Weinen räumte er beim Weinpreis Mundus Vini Biofach 2015 sieben Medaillen ab. Gewächse wie das Masterpiece, eine Cuvée aus Cabernet Dorsa und Dunkelfelder, sowie die Premium Cuvée aus Cabernet Cubin und Cabernet Dorsa sind nur einige der Gewächse, die man im Hause Schwarztrauber probieren sollte. Mit noch mehr Medaillen kann da eigentlich nur das Weingut Stolleis in Gimmeldingen-Mußbach auftrumpfen. Neun Medaillen bei der Mundus Vini Sommerverkostung 2014, vier Auszeichnungen bei Best of Riesling 2015 – bei Peter Stolleis entstehen Spitzengewächse. Sein Credo: „Jahrgangsunterschiede und -eigenheiten sind bei uns gewünscht.“ Daher kann es schon mal vorkommen, dass je nach Jahrgang ein neuer Wein im Sortiment auftaucht oder es für einen anderen keinen Nachfolger gibt. Gut so! Aber auch Betriebe, wie das DLR Staatsweingut mit Johannitergut in Mußbach, das Weingut Georg Naegele in Hambach und das Weingut Steigelmann in Gimmeldingen zeigen mit ihren ausgezeichneten Weinen, dass in Neustadt an der Weinstraße erstklassige Gewächse entstehen. Die Zukunft hierfür ist bereits gesichert. Denn seit 2009, mit der Gründung des Weincampus in Neustadt an der Weinstraße, werden Weinbau und Oenologie gleich direkt vor der Haustür gelehrt.

Die Vinothek Isler bei Abendrot

WEIN ERLEBEN

Ja ja, da steht dann einer vorne, erzählt etwas zum Wein, man hört brav zu, nimmt einen Schluck und das war es dann? Denkste! Denn wo es in anderen Städten beim gewöhnlichen Seminar schon aufhört, geht das Erlebnis Wein in Neustadt erst mal los. Vor allem von September bis Oktober, im Zuge des Deutschen Weinlesefestes, erleben Besucher das Thema Wein auf einmalige Art und Weise. Dafür trägt unter anderem das w.i.n.e.FESTival auf dem Hetzelplatz Sorge. Der historische Spiegelpalast und der vorgelagerte, mediterrane Garten bieten nicht nur eine einmalige Atmosphäre, sondern warten mit einem Programm der Extraklasse auf. Veranstaltungen wie „Weine tanzen Tango“, „w.i.n.e.FESTival Quiz“ und „Piemont Wine & Friends“ versprechen zauberhafte Abende. Ein weiterer Pluspunkt: An insgesamt drei Weinbars stehen nicht nur die Weine aus den neun Neustadter Weindörfern im Mittelpunkt, auch die Gewächse aus den restlichen deutschen Anbaugebieten sowie aus Top-Regionen ganz Europas stehen hier bereit.

Was man aber meist in keiner anderen Stadt erleben kann, ist die Krönung der deutschen Weinkönigin. Seit 1949 ist Neustadt die feste Krönungsstätte, lediglich in besonderen Ausnahmen ist eine Krönung andernorts möglich – aber nur maximal dreimal pro Jahrzehnt. Und das nicht ohne Grund: Denn 1931 kürte die Pfalz als erstes deutsches Weinanbaugebiet eine Weinkönigin, die zugleich die anderen Regionen mitrepräsentierte. Initiiert wurde dies von niemand geringerem als Daniel Meininger, dem Gründer des Meininger Verlags. Und so können Besucher auch 2017 wieder im Saalbau mitfiebern und den Finalistinnen beim Wettstreit um die Krone zuschauen. Zum Abschluss des Weinlesefestes findet dann noch Deutschlands größter Winzerfestumzug statt. Über 130 Festwagen ziehen durch die Stadt und verbreiten mit Musik und Brauchtümern gute Laune. Mit dabei ist natürlich auch die frisch gekürte Weinkönigin, die auf dem Prunkwagen den Umzug bestreitet.

Ab zur Weinprobe im KuckucksbähnelImmer noch nicht genug? Dann los zur rollenden Weinprobe. In der historischen Dampfeisenbahn Kuckucksbähnel geht es zusammen mit einer Jazz-Band und Pfälzer Köstlichkeiten von Neustadt nach Elmstein in den Pfälzer Wald. Insgesamt werden elf Weinproben von sechs Spitzenweingütern der Pfalz gereicht. Darunter auch das Weingut Weegmüller, das in elfter Generation von Stefanie Weegmüller-Scherr geführt wird. Die Weingutsbesitzerin zählt zu den ersten weiblichen Kellermeistern Deutschlands und heißt auch auf ihrem Weingut im Stadtteil Haardt Besucher gerne willkommen. Noch eins obendrauf setzt da nur das Angebot „Herbsten beim Winzer“, bei dem Weinliebhaber selbst in die Rolle des Winzers schlüpfen. Mit Schere und Eimer ausgestattet geht es los in die rund 2 000 Hektar große Rebfläche in und um Neustadt. Mitanpacken kann man beispielsweise im Weingut Bergdolt-Reif und Nett in Duttweiler, wo Winzermeister Christian Nett für Aufsehen sorgt. Seine Weine, die nicht nur durch ihr Design auffallen, strotzen vor Kreativität. Und wie sie werden, wie sie sind, das kann man während der Ernte hautnah miterleben. Noch mehr Wein-Abenteuer geht doch gar nicht …

WEIN MIT GESCHICHTE(N)

Oder doch? Will man hingegen mehr über die Traditionshäuser erfahren und spannende Weingeschichten hören, sollte man bei Müller Catoir vorbeischauen. Schließlich ist das Weingut schon seit 1744 in Familienbesitz. Von der Hugenottenfamilie Catoir bewohnt, wurde auf dem Gut unterhalb des Haardter Schlosses bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts aber nur am Rande Weinbau betrieben. Erst mit der Ururgroßmutter des heutigen Inhabers Philipp David Catoir begann die 100-jährige Dynastie, in der die Frauen der Familie den Wein immer mehr vorantrieben. So gelang es ihnen, den Grundstein für den heuten Erfolg zu legen, den Philipp David Catoir zusammen mit Weinbauingenieur Martin Franzen beständig fortführt. Kürzer im Geschäft aber nicht minder bedeutend ist das Weingut Weik in Mußbach. Erst seit Mitte der 50-er besteht der Betrieb, der 1993 für Aufsehen sorgte. Als erster in der Pfalz erkannte Weinbauingenieur Bernd Weik das Potenzial der Rebsorte Sauvignon Blanc, pf lanzte als erster die Rebstöcke auf pfälzischem Boden und zählt zu Recht heute als Vorreiter für die Aromarebsorte. Ob im Edelstahltank oder Holz ausgebaut, seine Tropfen sind auf jeden Fall eine Kostprobe wert. Im Gegensatz dazu scheint Oliver Zeter, der 2007 mit Bruder Christian seinen ersten Wein abfüllte, ein echter Neuling zu sein. In Wirklichkeit hegte der Weinbautechniker aber schon lange den Wunsch, seine eigenen Weine zu erzeugen. Doch ohne Weingut im Rücken schlug er zusammen mit seinem Vater und Bruder den Weg des Weinhändlers und Importeurs ein. In den späten 80ern gründeten sie Zeter – Die Weinagentur, die heute in Zusammenarbeit mit Weingütern aus der ganzen Welt Weine für den Fach- und Großhandel vertreibt. Also eher ein Winzer auf Umwegen, könnte man sagen. Inzwischen bewirtschaften die Zeter-Brüder sechs Hektar in der Pfalz. Die Weine mit dem prägnanten Bärenetikett fallen sofort auf und gewinnen immer mehr Liebhaber für sich.

IN FEIERLAUNE

Die Erntemannschaft vom Weingut Stolleis rückt an

Zum Feiern geht es raus. Denn in der Pfalz feiert man meist nicht drinnen, sondern auf der Straße. So auch beim Gimmeldinger Mandelblütenfest, Deutschlands frühestem Weinfest! Je nachdem, wann die über 1 500 Mandelbäume erblühen, werden die ersten Fässer angestochen und die Feiersaison in Neustadt eingeläutet. Und das oft schon im März. Von da an jagt ein Fest das nächste. Sei es die Jakobuskerwe in Hambach, das Eselshautfest in Mußbach oder die Geinsheimer Wein- und Ludwigskerwe. Ein Highlight im Juni stellt aber definitiv „Hambach schwarzrotgold“ dar – eines der schönsten Weinfeste der Pfalz. Ganz im Zeichen des Hambacher Fests im Jahr 1832, wird drei Tage lang gefeiert. Klar, dass da die Themen nationale Einheit, Demokratie, bürgerliche Freiheit und Pressefreiheit im Mittelpunkt stehen. Entlang der Hambacher Schlossstraße stehen außerdem die Weine der Hambacher Winzer sowie regionale Leckereien, Kunst und Musik bereit. Aber auch in den Wintermonaten, wenn die Straßen mal nicht gestürmt werden, kommt das Feiern nicht zu kurz: Im Jazzclub im Steinhäuser Hof, wo über das ganze Jahr hinweg Veranstaltungen stattfinden, wippt man bei einem Glas Wein zu den Klängen verschiedener Jazzmusiker. Für noch mehr Bewegung und Feierlaune sorgen die beliebten Wine & Dance Partys im Metallwerk in Mußbach, wo Winzerinnen und Winzer neben der Tanzfläche ihre Weine präsentieren.

EIN BETT BEIM WINZER

Die Nase voll vom unpersönlichen Hotel? Dann Koffer packen und beim Winzer einquartieren! Zum Beispiel im Weingut Mugler in Gimmeldingen, wo stilvolle Zimmer Ruhe und Entspannung versprechen. Zu Gast sind Sie hier bei Susanne Mugler, die mit ihren Weinen regelmäßig Preise einheimst. Ihr Prinzip ist dabei ebenso simpel wie erfolgreich: „Ein guter Wein braucht einen guten Weinberg in ausgezeichneter Lage“. Punkt. Riesling und Burgunder, die auf Böden wie Buntsandstein, Muschelkalk sowie Lehm-Löss gedeihen, lohnt es sich hier zu verkosten – und das eine oder andere Fläschchen mit aufs Zimmer zu nehmen. Mit einer Unterkunft der Extraklasse punktet ebenso das Hirschhorner Weinkontor, wo sich im Dachgeschoss des 400 Jahre alten Renaissancegebäudes eine traumhafte, 120 Quadratmeter große, Ferienwohnung befindet. Dass man sich hier auf Anhieb wohl fühlt, kommt nicht von ungefähr, denn die kleine Oase wurde sowohl unter Feng Shui als auch baubiologischen Gesichtspunkten gestaltet. Direkt am Waldrand in Königsbach gelegen, stellt das Weindomizil den idealen Ausgangspunkt für eine Entdeckungsreise dar. Anfangen kann man damit gleich vor der Haustür, mit einer Weinprobe bei Frank John. Die John-Rieslinge, allesamt aus biologisch dynamischem Anbau, sind einzigartig und zeigen gar neue Facetten der Rebsorte. Ein Muss! Und auch bei Familie Völcker in Mußbach kann man sich in einem der Gästezimmer in der ehemaligen Krapp-Mühle für einen (Kurz)Urlaub einrichten und der Winzerfamilie über die Schulter schauen. Bereits in neunter Generation betreibt die Familie Weinbau und erzeugt unter den Kollektionen Stern, Drache, Krone und Wilfried Privat Weine, die Spaß machen. Aber egal, wo Sie letzten Endes unterkommen, die Pfälzer Gastfreundschaft ist Ihnen überall gewiss. Und schnell werden Sie merken, dass so ein Kurzurlaub in Neustadt an der Weinstraße einer Verlängerung bedarf. 

FOTOS: MÜLLER CATOIR/FRANK TROEGER; ANDREAS DURST (2); ANGELINA S/PIXELIO.DE; KGP.DE (3); ROLF SCHÄDLER; MAURITIUS IMAGES/ALAMY (2); WEINGUT CHRISTMANN/PAUSTIAN (2), PRIVAT

AUSFLUGTIPPS

Vinothek Weinkorb, Gewinner Weintourismus-Preis 2015

Spektakuläre Architektur und tolle Events in der Vinothek der Weingüter Singer und Bader.
www.weinkorb.de

Müllheimer Weinlesebuch, Gewinner Weintourismus-Preis 2015

Ein spannender Weinkrimi ist die Grundlage für kulinarische Autorenlesungen und szenische Stadtführungen in Müllheim im Markgräflerland.
www.muellheim.de

Genussregion Lembergerland, Anerkennung Weintourismus-Preis 2015

Eine „Luftige Weinprobe“ erleben oder „Wengerter für ein Jahr“ bei der Genossenschaftskellerei Rosswag-Mühlhausen werden.
www.lembergerland.de

Weinerlebnisführer-Touren

Weinbergs-, Kellerführungen und vieles mehr bieten die Weinerlebnisführer Baden sowie Württemberg an – zu festen Terminen, z.B. bei der Reihe „Sonntags in Württemberg“, oder individuell.
www.weinerlebnis-baden.de,
www.weinerlebnistour.de,
www.heilbronnerland.de/weinerlebnistour

Genuss-Karte Naturgarten Kaiserstuhl

Verzeichnet Weingüter, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und Museen in der Region Kaiserstuhl-Tuniberg.
www.naturgarten-kaiserstuhl.de

INFORMATIONEN

www.tourismus-bw.de/Weinsueden
www.schloesser-und-gaerten.de
www.marbach-bottwartal.de
www.heilbronnerland.de
www.badische-weinstrasse.de
www.naturgarten-kaiserstuhl.de