Wilm gewinnt den deutschen WoSA Sommelier Cup

Freitag, 19. Juli 2019 - 12:30
Events
Gastronomie
(v.r.) Petra Mayer (Wines of South Africa Market Manger), Peer F. Holm (Präsident der Sommelier-Union Deutschland e.V.), Marc Almert (Best Sommelier of the World 2019), Christina Hilker, Gewinner Maximilian Wilm (WoSA Sommelier Deutschland 2019), Thomas Sommer, Jo Wessels, Peter Gebler (Foto: Südafrika Wein, PM Kommunikation e.K.)

Maximilian Wilm gewann das deutsche Halbfinale des Sommelier Cup von Wines of South Africa, des südafrikanischen Weinexportverbandes.

In einem spannenden Finale hat sich Maximilian Wilm vor Angelika Grundler und Marco Gulino an die Spitze gesetzt. Der 31-Jährige arbeitet im Kinfelts Kitchen & Wine und freut sich auf seine Teilnahme am internationalen Finale und die Exkursion in die Weinregionen Südafrikas. Wilm überzeugte die Jury mit seinem umfassenden Südafrika-Wissen, seinem engagierten Service am Gast und er erfüllte als bester Teilnehmer die hohen Ansprüche an die fachliche Kompetenz. Auf dem zweiten Platz folgte Angelika Grundler (Landgasthof Paradies, Frickingen). Marco Gulino (Hofgut Ruppertsberg) wurde mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich sechs Finalisten für die Endrunde des WoSA Sommelier Cup Germany qualifiziert.

Zu den ersten Gratulanten zählte das sechsköpfige Jurorenteam: Peer F. Holm (Präsident der Sommelier-Union Deutschland e. V.), Marc Almert (bester Sommelier der Welt 2019 ASI), Jo Wessels (bester Sommelier Südafrika 2018, Top-25-Sommelier ASI, 2019), die wettbewerbserfahrenen Sommeliers Christina Hilker (Sommelier-Consult) und Thomas Sommer (Sommelier-Union Deutschland e. V.) sowie Cape Wine Master Peter Gebler (International Wine Institut).

Der deutsche WoSA Sommelier Cup richtete sich ausschließlich an hauptberuflich in der Gastronomie tätige Sommelièren und Sommeliers. 30 Personen haben sich in diesem Jahr beworben und 19 wurden zugelassen. Der Wettbewerb unterteilte sich in zwei Runden: Einen schriftlichen Vorentscheid, aus dem sich die sechs Besten für den praktischen Prüfungspart qualifizierten, und einen zweiten Teil, in dem die berufliche Praxis im Fokus stand. Die Teilnehmer mussten Weine blind verkosten und fachlich fundiert beschreiben sowie entsprechende Speiseempfehlungen aussprechen. Eine gewichtige Rolle spielte die berufliche Praxis mit Wirtschaftsthemen und dem Service am Gast. Bewertet wurden hierbei die Handwerkskunst und ihr Auftreten als Gastgeber. Teile der Prüfung waren in englischer Sprache zu leisten. Das diente vor allem der optimalen Vorbereitung auf die Teilnahme am internationalen Finale in Kapstadt am 21. September 2019. red

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