Vinitaly: Basilisco im Test

Mittwoch, 1. Juni 2016 - 11:45
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Basilisco via delle Cantine (Foto: Basilisco)
Basilisco, ein Stück Ursprünglichkeit: Nicht nur am Ätna wachsen spannende Vulkan-Weine, ähnliches gilt auch für den Vulture in der Basilicata.
 
Die Rebsorten: Fiano und vor allem Aglianico, der auf den Vulkanböden viel von seiner Schwere verliert. Mit dem Einstieg von Feudi San Gregorio bei Basilisco im Jahr 2010 zog es auch Viviana Malafarina aus Genua in den Süden Italiens.
 
„Wir bewirtschaften 25 Hektar Weinberge, machen aber bisher nur zwei Weine, die restlichen Trauben gehen an Feudi“, erklärt die Betriebsleiterin. Aus Fiano mit einem kleinen Anteil Traminer hat sie den Sophia gekeltert. Der 2015er ist der erste Jahrgang der auf dem Etikett als „bio“ deklariert ist.
 
Der Teodosio 2011 ist ein klassischer Zweitwein des ledrig-pflaumigen, balsamisch-mürben Basiliso, von dem aktuell der Jahrgang 2009 im Verkauf ist. 2012 begann Viviana Malafarina ein „Cru“-Projekt mit einem 80 Jahre alten Weinberg. Der Wein wird Ende des Jahres auf den Markt kommen: Ein strukturierter, griffiger Aglianico mit dunkler, klarer Frucht und leichten Eukalyptusnoten. „Das muss nicht unbedingt unser bester Wein sein, aber er muss einzigartig sein.“

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