Wow, wow!

Freitag, 30. August 2019 - 8:00
Bier
Haben mit BrewDog hierzulande Großes vor: James Watt (l.) und Martin Dickie. Foto: Ben Fuchs

Wir sind Berliner: Die Schotten James Watt und Martin Dickie wollen zeigen, dass sie es besser können als die Kollegen aus den USA und wollen Biere brauen, die den Deutschen schmecken.

Man ist Lärm von den schottischen Bieranarchisten gewöhnt, wenn sie Aufmerksamkeit für das wollen, was sie gerade tun. Doch dieses Mal haben James Watt und Martin Dickie weniger Getöse um die großen Pläne gemacht, die sie jetzt mit Deutschland haben. Schlau, dass sie nicht wie bei der Eröffnung ihrer ersten Bar in London 2011 auch in Berlin-Mariendorf mit einem Panzer vorgefahren sind und auch nicht wie seinerzeit Greg Koch bei seinem Antritt einen Felsbrocken auf die Biere deutscher Traditionsbrauer herabsausen ließen. Fast bescheiden mutete ihr Aufschlag in der Hauptstadt an, dabei haben sie doch Großes vor. So ungleich dieses Paar wirkt, so einig ist es sich darin, dass ihre Strategie auch in Deutschland aufgeht: begeisterte Kunden werden zu Fans, zu sogenannten Equity Punks und damit zu Anteilseignern, die BrewDog überhaupt ermöglichten, sich in wenigen Jahren zur größten Craft-Brauerei Europas zu mausern. Dass ihre erste Crowdfunding-Kampagne, bei den deutschen Fans viel weniger eingeschlagen hat, ermutigt sie indes keineswegs. Wie das? Lest alles über BrewDog in der Titelgeschichte unserer neuen Ausgabe von CRAFT.

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