wafg konkretisiert Ziel zur Zuckerreduktion

Dienstag, 12. Februar 2019 - 13:30
Hersteller
Alkoholfrei
wafg-Hauptgeschäftsführer Detlef Groß hofft auf die Unterstützung der Verbraucher. (Foto: wafg)

Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) hat ihren Plan zur Umsetzung der Zuckerreduktion bei Erfrischungsgetränken konkretisiert.

Die wafg verdeutlichte dieses Ziel im Rahmen der Auftaktsitzung des Begleitgremiums zur Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie. Bezogen auf die Kategorie Erfrischungsgetränke strebt die Wirtschaftsvereinigung im Zeitraum 2015 bis 2025 eine Zucker- und Kalorienreduktion von insgesamt 15 Prozent an. Die am Branchenziel beteiligten Unternehmen stehen nach Angaben der wafg für über 90 Prozent des Marktvolumens von Erfrischungsgetränken der in der Wirtschaftsvereinigung organisierten Mitgliedsunternehmen.

Mit diesem Beitrag setze sich die Branche ein ambitioniertes Ziel für einen signifikanten Beitrag zur Nationalen Strategie, heißt es seitens der Vereinigung. Dieser soll von den Unternehmen unter anderem über Innovationen, der Erweiterung des Produktportfolios durch kalorienreduzierte und kalorienfreie Varianten sowie durch Reformulierung umgesetzt werden.

Die Erwartungen an die Unternehmen, Produkte und die Branche seien hoch, so die wafg. Um diese Erwartungen zu erfüllen, bedürfe es auch entsprechender Rahmenbedingungen. „Wir benötigen für die erfolgreiche Fortführung und Entwicklung der durch die Unternehmen bereits initiierten Anstrengungen vor allem die Verbraucherakzeptanz sowie die sachgerechte Anpassung der rechtlichen Grundlagen“, betont wafg-Hauptgeschäftsführer Detlef Groß.

Ein konkretes Beispiel sei die Fortschreibung der Leitsätze für Erfrischungsgetränke (z.B. „Leichte Schorle“ und „Leichte Limonade“). Auch die Verwendung von Süßstoffen als kalorienfreie Alternative sei ein zentraler Ansatz für die Kategorie, um die angestrebte Kalorienreduktion im vorgegebenen Zeitraum erreichen zu können. Entscheidend für den Umsetzungserfolg seien aber natürlich die Präferenzen der Verbraucherinnen und Verbraucher.

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