Voelkel baut Geschäftsführung aus

Mittwoch, 29. Mai 2019 - 13:00
Hersteller
Alkoholfrei
Die Geschäftsführer v.l.n.r.: Boris Voelkel, Christian Harder sowie Jurek, Jacob und Stefan Voelkel. (Foto: Voelkel)

Die Naturkostsafterei Voelkel hat ihre Geschäftsführung um drei Personen erweitert. Seit April ergänzen Boris (34) und Jurek Voelkel (28) sowie Christian Harder (61) das Team um Stefan (60) und Jacob Voelkel (32).

Boris Voelkel, Jurek Voelkel und Christian Harder verantworteten nach Angaben des Unternehmens bereits seit mehreren Jahren die Bereiche, die ihnen nun auch als Geschäftsführer übertragen wurden. Boris Voelkel zeichnet verantwortlich für den Einkauf, sein Bruder Jurek für Marketing und Vertrieb und Christian Harder, der bereits seit 2010 als kaufmännischer Leiter bei Voelkel fungiert, übernimmt den Bereich Finanzen.

Auch in Sachen Umsatz meldet die Naturkostsafterei Positives. Trotz schwieriger Ernten, 2017 war es zu nass, 2018 zu trocken, habe das Unternehmen seinen Umsatz von 61,6 auf 63,6 Millionen Euro steigern können. Vor allem das Premium Bio-Segment wachse stark. Mit 40 Prozent Demeter-Anteil ist Voelkel nach eigenen Angaben die führende Marke in diesem Bereich.

Um auch künftig weiter erfolgreich agieren zu können, investiert das Familienunternehmen aktuell 15 Millionen Euro in den Ausbau der Produktions- und Lagerkapazitäten am Heimatstandort im wendländischen Pevestorf. Derzeit werde dort eine vierte Produktionslinie (Glas-Mehrweg) in Betrieb genommen, die es dem Unternehmen ermöglicht, zusätzlich 20.000 Flaschen pro Stunde zu reinigen, zu befüllen und zu etikettieren.

Ebenfalls kurz vor der Inbetriebnahme stehe eine neue Fertigwarenhalle mit 10.000 zusätzlichen Palettenplätzen und einem gekühlten Bereich für Frischthekenware wie zum Beispiel Smoothies. Komplettiert werden die Ausbauarbeiten durch ein neues Tanklager mit einer aktuellen Kapazität von 6 Millionen Liter, heißt es seitens Voelkel.

Der Ausbau der Vertriebsmannschaft in diesem Jahr verschaffe dem Unternehmen zudem eine Basis für die weiterhin dynamische Entwicklung des Markenabsatzes und damit für die Auslastung der neuen Produktionskapazitäten.

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