VDM bringt Positionspapier als Antwort auf BMU-Kampagne

Montag, 29. April 2019 - 14:45
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Dr. Karl Tack, Vorsitzender des VDM. (Foto: Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM))

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) hat anlässlich des Deutschen Brunnentages 2019 mit Partnern aus dem Getränkehandel und dem Gastgewerbe das Positionspapier „Ja zum Naturprodukt Mineralwasser!“ vorgestellt.

Damit reagieren der Verband Deutscher Mineralbrunnen und seine Partner, die Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB), der Bundesverband Getränkefachgroßhandel (BV GFGH), der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) sowie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf die in jüngster Zeit vermehrt auftretenden Initiativen von privaten als auch staatlichen Akteuren, die es sich zum Ziel gesetzt haben, den Konsum von natürlichem Mineralwasser zu beeinträchtigen.

Dr. Karl Tack, Vorsitzender des VDM: „Bei der Kampagne des Bundesumweltministeriums 'Nein zur Wegwerfgesellschaft' von November 2018, mit der die Verbraucher gezielt zum vermehrten Konsum von Leitungswasser aufgerufen werden, handelt es sich um einen unzulässigen staatlichen Eingriff in den freien Markt. Mit unserem Positionspapier fordern wir alle politischen Akteure dazu auf, die deutsche Getränkewirtschaft und das deutsche Gastgewerbe zu unterstützen, anstatt durch einseitige Bevorzugung von Leitungswasser Schäden der Branchen billigend in Kauf zu nehmen. Die Politik sollte die Wahlfreiheit des Verbrauchers respektieren."

Der VDM und seine Partner machen in ihrem gemeinsamen Positionspapier auf die Wertigkeit des Naturprodukts Mineralwasser, das nachhaltige deutsche Mehrweg- und Rücknahmesystem für Getränkeverpackungen sowie die wirtschaftliche Bedeutung der mittelständischen Betriebe für die Regionen aufmerksam. Zudem werde betont, dass dank der Abfüllung in Flaschen die natürliche Reinheit und höchste Produktqualität von Mineralwasser von der Quelle bis auf den Tisch garantiert wird.

„Nachdem unsere Partner und wir bereits relevante politische Entscheidungsträger auf Bundes- und Länderebene angeschrieben und erste Gespräche geführt haben, fällt heute der Startschuss für unsere Ansprache der Verbraucher", erläutert Dr. Karl Tack die weitere Vorgehensweise.

Mehr zur Kampagne des Bundesumweltministeriums (5-Punkte-Plan) lesen Sie hier oder in unserer Ausgabe Nummer 6.

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