Rekordjahr für Rotkäppchen-Mumm

Dienstag, 25. April 2017 - 13:30
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Äußerst zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2016: Christof Queisser (Foto: Rotkäppchen-Mumm).

In seiner Bilanzpressekonferenz meldet Rotkäppchen-Mumm „das erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte“. Starke Marken, erfolgreiche Neuheiten, der Ausbau der Internationalisierung und innovative Technologien hätten zum Wachstum des Branchen-Marktführers beigetragen, resümierte Christof Queisser, Vorsitzender der Geschäftsführung. Der Umsatz ist im Geschäftsjahr 2016 um gut acht Prozent gewachsen und beläuft sich somit auf 986 Mio. Euro. Und auch im Absatz legte der Branchen-Marktführer deutlich zu: Die Zahl der verkauften Flaschen wuchs um gut sieben Prozent und liegt nun 271,2 Mio.  

Zwar konnten alle Geschäftsbereiche deutliche Zuwächse auf, aber nicht alle Einzelmarken schlossen das Jahr mit einem Plus ab. So legte die Sekt-Kategorie um 6,8 Prozent auf 177,9 Mio. Flaschen zu. Rotkäppchen war 2016 mit 125,6 Mio. verkauften Flaschen die stärkste Marke – sie legte um 10,2 Prozent zu. Und auch MM Extra steigerte seinen Absatz um gut vier Prozent. Einen leichten Rückgang der Absatzzahlen mussten jedoch Mumm und Jules Mumm hinnehmen. Die Premiummarke Geldermann konnte ein stabiles Ergebnis vorweisen.

Das Segment der Spirituosen legte um 6,1 Prozent zu und erzielte ein Volumen von 48,7 Mio. Flaschen. Während die Weinbrände (Chantré und Mariacron) ein Plus von 6,6 Prozent einfuhren, verbuchten die Dachmarken Echter Nordhäuser und Nordbrand Nordhausen leichte Verluste.

Bei den Markenweinen wurden insgesamt 20,3 Mio. Flaschen verkauft. Die Menge legte um 6,8 Prozent zu. Ein Plus von 6,8 Prozent schaffte dabei die Marke Blanchet; auch die Rotkäppchen-Qualitätsweine entwickelten sich mit einem Plus von 5,4 Prozent positiv. Eine sehr gute Entwicklung konnten auch die weinhaltigen Getränke verzeichnen, die das Jahr mit 24,3 Mio. Flaschen und einem Zuwachs von 12,5 Prozent abschlossen. Darunter fallen neben den weinhaltigen Cocktails (+9,25 Prozent) auch die alkoholfreien Varianten des Hauses (+24,1 Prozent).

Als einen Teil des Erfolgs sieht Christof Queisser neben der konsequenten Markenpflege auch die kontinuierlichen Investitionen in neue Technologien an. So stehe aktuell am Standort Freyburg/­Unstrut der Bau eines neuen Flaschenglaslagers mit Sektreifekeller kurz vor der Fertigstellung. Und in Eltville am Rhein zeige die neue Entalkoholisierungsanlage bereits ihr Potenzial bei der Herstellung der zur ProWein vorgestellten Neuheit Mumm Dry Alkoholfrei.

Einen großen Schritt bei der strategisch wichtigen Internationalisierung habe man Anfang 2017 mit der Übernahme der renommierten Manufaktur Ruggeri gemacht. Deren DOCG Prosecco-Marke sei in 30 Ländern der Welt erhältlich.

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