Position trotz Einbußen behauptet

Mittwoch, 19. April 2017 - 13:00
Hersteller
Alkoholfrei
Lichtenauer konnte seine Position behaupten - trotz Einbußen (Foto: Lichtenauer Mineralquellen).

Die Lichtenauer Mineralquellen haben im Geschäftsjahr 2016 Umsatz- und Absatzeinbußen hinnehmen müssen. Die Marken Lichtenauer, Margon und Vita Cola sind im Absatz um 1,8 Prozent auf 165 Mio. Liter zurückgegangen. Grund hierfür sei laut Unternehmen, dass die Absätze des überdurchschnittlich heißen Sommers 2015 nicht nochmals erreicht werden konnten. Der Umsatz reduzierte sich um 1,4 Prozent auf 50,9 Mio. Euro.

Gleichzeitig vermeldet das Unternehmen, seine Position als Marktführer im Segment Wasser mit Aroma weiter ausgebaut zu haben. Dabei stützt sich Lichtenauer auf eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Nielsen, der zufolge das Segment in Ostdeutschland um drei Prozent zurückging, während Lichtenauer ein Prozent zulegen konnte. Damit habe das Unternehmen seinen Marktanteil im Bereich Wasser mit Aroma in Ostdeutschland auf 10,3 Prozent ausbauen können – und sei damit führend in den ostdeutschen Bundesländern.

Und auch in Sachen Mineralwasser sei man in Sachsen weiterhin Marktführer mit einem Anteil von 7,7 Prozent. Bei den Mineralwässern seien die Sorten Sanft (+ 23,3 Prozent) und Pur (+ 7,1 Prozent) am stärksten gewachsen. Als besonders erfolgreich erwiesen sich im vergangenen Jahr die 1,0-Liter-Glas-Mehrweg-Gebinde für Mineralwasser: „Die hochwertigen und anspruchsvoll gestalteten Flaschen unterstreichen die Hochwertigkeit und Reinheit unseres Naturprodukts Mineralwasser. Lichtenauer konnte damit auch neue Zielgruppen ansprechen“, freut sich Geschäftsführer Paul K. Korn. Das neue Gebinde habe im zweiten Jahr der Einführung rund 84 Prozent zugelegt.

Im Segment Cola- und Limonaden erzielte Lichtenauer mit der Marke Vita Cola einen Absatz von ca. 80 Mio. Liter und lag damit über internen Unternehmensprognosen. Bei der Marke Margon betrug der Marktanteil im Bittergetränke-Segment in Sachsen 22,1 Prozent. Laut Unternehmen rangieren beide Marken in ihren jeweiligen Segmenten auf dem zweiten Platz in Ostdeutschland. 

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