Oetker-Gruppe wächst mit Getränken

Mittwoch, 19. Juni 2019 - 8:15
Hersteller
Bier
Alkoholfrei
Wein
Spirituosen
Die Gruppenleitung der Dr. August Oetker KG v.l.n.r.: Dr. Niels Lorenz, Dr. Albert Christmann und Dr. Heino Schmidt (Foto: Oetker-Gruppe)

Die Oetker-Gruppe hat für die Geschäftsbereiche Nahrungsmittel, Bier und alkoholfreie Getränke sowie Sekt, Wein und Spirituosen ein organisches Umsatzwachstum von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr vermeldet.

Das Geschäftsjahr 2018 verlief für die Oetker-Gruppe nach eigenen Angaben insgesamt gut. Die Gruppe habe sowohl durch das organische Wachstum von 4,7 Prozent als auch durch Akquisitionen ihren Umsatz wieder deutlich auf mehr als 7,1 Milliarden Euro steigern können. Auch im laufenden Geschäftsjahr gehe Dr. Albert Christmann, persönlich haftender Gesellschafter der Dr. August Oetker AG, von einem weiteren organischen als auch akquisitorischen Wachstum aus.

Getränke legen zu

Im Geschäftsbereich Bier und alkoholfreie Getränke habe die Radeberger Gruppe den Getränkeabsatz und die Umsatzerlöse im vergangenen Geschäftsjahr steigern können, heißt es seitens Oetker. Die gruppenweiten Umsatzerlöse betrugen 2018 rund 2,18 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 14,3 Prozent entspreche. Abzüglich der Währungs- und Konsolidierungskreiseffekte habe die Gruppe ein Umsatzwachstum von 3,9 Prozent erzielt.

Bei Sekt, Wein und Spirituosen (Henkell Freixenet) habe die Gruppe mit einem Umsatz von 816 Millionen Euro ebenfalls eine positive Umsatzentwicklung erreicht. Bereinigt habe sich hier ein Umsatzwachstum von 5,3 Prozent ergeben. Dabei sei der Großteil des Umsatzes auf internationalen Märkten generiert worden, heißt es seitens Oetker. Das Inlandsgeschäft mit einem Anteil von 25 Prozent habe sich bei einem (vor allem akquisitionsbedingten) Umsatzwachstum um 40 Prozent ebenfalls positiv entwickelt.

Für das laufende Geschäftsjahr plane die Unternehmensgruppe ein vernünftiges Wachstum der Umsatzerlöse. 2019 werden Investitionen von rund 425 Millionen Euro erwartet, etwa die Hälfte davon soll im Geschäftsbereich Nahrungsmittel investiert werden. Auch bei den Mitarbeiterzahlen soll es zu einem deutlichen Anstieg kommen, was im Wesentlichen auf die im Jahr 2018 akquirierten Unternehmen zurückzuführen sei.

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