Lemonaid bleibt doch Limonade

Freitag, 11. Januar 2019 - 11:15
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Alkoholfrei
Lemonaid Limette darf nun doch weiterhin als Limonade bezeichnet werden. (Foto: Lemonaid)

Nachdem das Hamburger Amt für Verbraucherschutz dem Unternehmen Lemonaid vorgeworfen hatte, dass dessen Limonade in der Sorte Limette zu wenig Zucker enthalte, um Limonade heißen zu dürfen, rudert das Amt nun zurück.

Wie unter anderem die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, hätten die Hamburger Behörden eingesehen, dass die Abmahnung „total absurd“ sei und haben sie zurückgezogen. Lemonaid Limette darf also weiter als Limonade bezeichnet werden, obwohl sie nicht den vorgeschriebenen Mindestzuckergehalt von sieben Prozent enthalte und somit gegen die Leitsätze für Erfrischungsgetränke verstoße (wir berichteten).

Nach Angaben der „Hamburger Morgenpost“ werde das Bezirksamt Mitte in Absprache mit der Gesundheitsbehörde den „zu niedrigen Zuckergehalt“ im Produkt Lemonaid also vorerst nicht beanstanden. Des Weiteren wolle sich Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) auf Bundesebene dafür einsetzen, dass die Leitsätze für Lebensmittel hinsichtlich möglicher gesundheitsschädlicher Mindestgehalte überprüft werden, heißt es.

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