Lammsbräu erhöht den regionalen Anteil

Dienstag, 13. August 2019 - 10:00
Hersteller
Bier
Alkoholfrei
Lammsbräu hat seine Stellung als Bio-Pionier auch 2018 unterstrichen. (Foto: Adobe Stock / bofotolux)

Wie die Neumarkter Lammsbräu (Inhaber Johannes Ehrnsperger ) nun berichtet, habe man ihren um 12 Prozent gesteigerten Ausstoß (2018: 239.687 hl) verbinden können mit einem verstärkten Bezug regionaler Rohstoffe: Mit einer deutlichen Erhöhung (+34 Prozent) auf rund 45 Prozent regionalem Anteil an allen benötigten Stoffen und Materialien habe man einen neuen Spitzenwert erzielen können. Das Braugetreide sei zu 93 Prozent in einem Umkreis von 100 Kilometern angebaut worden.

Außerdem wurden in der Brauerei nur noch 5,4 Hektoliter Wasser benötigt, um einen Hektoliter Getränke herzustellen (-11 Prozent). Auch beim Wärmeverbrauch (2018: 47,6 kWh je hl Verkaufsgetränk; 2017: 48,2 kWh je hl VG) und Stromeinsatz (2018: 13,2 hl je hl VG; 2017: 13,6 hl je hl VG) wurden die Verbräuche des Vorjahres leicht verbessert.

Durch die noch genauere Erfassung der Emissionen bis hin zum Anbau der Brau- und Limonadenrohstoffe hätten sich des Weiteren 16,34 Kilogramm CO2-Äquivalente je Hektoliter Verkaufsgetränk ergeben. Weitere Luftschadstoffe habe Lammsbräu durch den vollständigen Ersatz von Öl durch Erdgas als Wärmeenergieträger 2018 drastisch reduziert können (Schwefeldioxid: -79 Prozent; Staub, Ruß und sonstige Partikel: -31 Prozent). Darüber hinaus hat die Brauerei im vergangenen Jahr gemeinsam mit externen Partnern acht Projekte zur Förderung des Bodenschutzes und der Biodiversität durchgeführt.

Beirat wird im Oktober gegründet

Wandel bedeutet für Neumarkter Lammsbräu eigenen Aussagen zufolge auch, „die Anliegen und Ideen der verschiedenen Stakeholder immer möglichst gut zu kennen und in der Unternehmensführung künftig noch stärker zu berücksichtigen.“ Aus diesem Grund wird Neumarkter Lammsbräu ab Oktober 2019 einen Stakeholder-Beirat „vom Rohstoff bis ins Glas“ einführen: Vertreter entlang der gesamten Wertschöpfungslinie vom Bauern bis zum Endkonsumenten werden zweimal pro Jahr zusammenkommen, Feedback geben und gemeinsame Themen erarbeiten.

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