Kritik an Studie: "Mehrweg klar kennzeichnen"

Mittwoch, 24. Oktober 2018 - 9:00
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Clemens Fleischmann kritisiert die aktuelle Studie des BGVZ. (Foto: Randegger Ottilienquelle)

Clemens Fleischmann, seit August 2017 Geschäftsführer des Arbeitskreis Mehrweg, nimmt Stellung zur aktuellen Studie des Bundesverband Getränke­verpackungen der Zukunft (BGVZ), die den ökologischen Nutzen von bepfandeten Mehrweg- und Einweg­getränkeverpackungen infrage stellt.

Die Studie des BGVZ thematisiert die Frage, ob technischer Fortschritt zu einer grundsätzlichen Neubewertung der ökologischen Vorteilhaftigkeit von Mehrweg- gegenüber Einwegflaschen führen könne. Clemens Fleischmann: "Wir sehen in dieser Frage keinen Handlungsbedarf, weil sich durch eingetre­tene technische Verbesserungen sowohl bei Einweg als auch bei Mehrweg im Ergebnis keine wesentlichen Änderungen ergeben."

Auch zu den vom BGVZ kritisierten Mehrweg-Individualflaschen hat der Geschäftsführer eine eigene Meinung. Sie machten nur einen kleinen Teil des Marktes aus. "Davon kann wiederum nur ein kleiner Teil überregionalen Marken zugeordnet werden. Daher können wir diese Einschätzung für die meisten Getränkesegmente nicht teilen", erklärt Fleischmann. 

Wie groß der Anteil der Verbraucher ist, die Einweg- nicht von Mehrwegflaschen unterscheiden können und was Fleischmann zur Rolle der großen Discounter und der Politik in dieser Frage sagt, lesen Sie bitte in der GETRÄNKE ZEITUNG, Ausgabe 22, die am 25. Oktober erscheint.

 

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