König-Brauerei will Zielgruppe verjüngen

Donnerstag, 28. Februar 2019 - 13:30
Hersteller
Bier
Ab morgen erhältlich: das König Rotbier. (Foto: König-Brauerei)

Im Jahr 1858 gründete Theodor König die Brauerei in der niederrheinischen Gemeinde Beeck zwischen Duisburg und Wesel. 1911 braute das Unternehmen das erste König Pilsener nach Pilsener Brauart. Nun präsentiert die Brauerei ihr erstes „König Rotbier“. Ab 1. März erhältlich, wird es ab März / April insbesondere in West- und Norddeutschland im Handel und der Gastronomie verfügbar sein.

Was ist Rotbier?

Rotbier ist eine sehr alte Biersorte – schon die Babylonier kannten „Rotes Bier“. Im Laufe der Zeit geriet die Sorte in Vergessenheit und erlebte erst um das Jahr 1300 herum in Nürnberg eine Renaissance. Beim Rotbier gibt es regionale Unterschiede, etwa belgisches oder Nürnberger Rotbier. Wie Daniel Einhäuser, Geschäftsführer der König-Brauerei und Leiter der Marke König, erklärt, entsteht beim König Rotbier die Farbe durch spezielle Karamell- und Brühmalze. Zudem werde es „etwas heißer und länger gedarrt. Daraus resultiert eine rötlich-braune Färbung, die dem Rotbier seine Farbe verleiht“, so der Geschäftsführer.

Nur 18 Bittereinheiten

Das König Rotbier sei milder als ein klassisches Pilsener. So habe es rund 18 Bittereinheiten, ein König Pilsener 32. Hinzu kommt: Beim König Pilsener liegt der CO2-Gehalt bei 4,9 Gramm pro Liter, beim Rotbier sind es 5,2 bis 5,3Gramm pro Liter. Darüber hinaus hat das König Rotbier mit 5,2 Prozent Volumenalkohol (König Pilsener: 4,9 Prozent Volumenalkohol) einen etwas höheren Alkoholgehalt, denn Rotbier wird im Vergleich zu Pilsener Bieren mit einer etwas höheren Stammwürze eingebraut.

„Transparenz ist wichtig“

Ein König Rotbier hat 44 kcal pro 100 ml – das ist ein normaler Wert für ein Bier. Der Brauereichef: „Wir werden als Teil der Bitburger Braugruppe künftig sukzessive bei allen unseren Bieren neben den Zutaten auch den Brennwert des jeweiligen Produktes angeben. Wir sind überzeugt, dass dies im Sinne einer transparenten Verbraucherinformation ein richtiger und notwendiger Schritt ist. Und auch für uns als Hersteller bietet die Kennzeichnung einen positiven Effekt: Viele Verbraucher schätzen den Brennwert von Bieren nämlich oftmals zu hoch ein.“

Apropos Verbraucher: Die sollen jünger werden. Einhäuser: „Unser Rotbier soll einerseits Verbraucher ansprechen, die milde Biere bevorzugen und andererseits jüngere Konsumenten, die offen für Neues sind.“

Neues Glas, neuer Kasten

Passend zur Markteinführung präsentiert man ein neues König-Dachmarkenglas, auf dem „König“ zu lesen ist. Auch ein neuer Kasten steht bereit – ebenfalls versehen mit „König.“ Dazu Einhäuser: „Unsere Markenarchitektur besteht aus der Dachmarke König, unter der sich das König Pilsener und das König Rotbier wiederfinden. Da das Rotbier kein Pils ist, bieten wir nicht dem klassischen König Pilsener-Kasten an. Der neue König-Kasten, der sich nicht auf eine Bierkategorie bezieht, ermöglicht es, alle König-Produkte in diesem Kasten zu vertreiben.“

Diese Gebinde gibt‘s: 0,5-l-Flasche im 20er-Kasten und im 6er-Träger, 0,33-l-Flasche im 24er-Kasten und im 6er-Träger – und das 30-l-Fass.

Mehr Hintergrundinformationen dazu lesen Sie in unserer aktuellen GETRÄNKE ZEITUNG (5/2019), die seit heute auf dem Markt ist.

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