Karlsberg erhöht Ergebnis im ersten Halbjahr

Mittwoch, 21. August 2019 - 9:45
Hersteller
Bier
Die Karlsberg Brauerei zeigt sich mit dem ersten Halbjahr 2019 zufrieden und bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr. (Foto: Karlsberg Brauerei)

Die Karlsberg Brauerei hat ihre Ergebnisse im ersten Halbjahr 2019 leicht verbessern können. Die Umsatzerlöse liegen dagegen leicht unter dem Vorjahr.

Das bereinigte Ergebnis vor Abschreibung, Zinsen und Steuern (EBITDA) konnte im ersten Halbjahr 2019 mit 9,2 Millionen Euro stabilisiert werden (Vorjahr: ebenfalls 9,2 Mio. Euro). Das EBIT (bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern) erhöhte sich von 4,7 Millionen Euro (Vorjahr) auf 4,8 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft liegen mit 64,0 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahr (66,9 Mio. Euro), was laut Karlsberg auf die strategisch fortgeführte Anpassung der Lohnproduktion zurückzuführen ist.

Die Steigerung der Rohertragsmarge auf 59,2 Prozent (Vorjahr: 58,5 Prozent) sowie die Verbesserung der EBITDA-Marge von 13,7 Prozent (Vorjahr) auf 14,4 Prozent und der EBIT-Marge von 7,0 Prozent auf 7,4 Prozent zeigen nach Angaben der Brauerei die erhöhte Ertragskraft der Umsätze. Auch der Jahresüberschuss lag mit 3,0 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahr, in dem der Überschuss 1,0 Millionen Euro betrug.

Wachstum im Markengeschäft

Im ersten Halbjahr 2019 konnte die Karlsberg Brauerei im in- und ausländischen Markengeschäft ein Umsatzwachstum von 3,5 Prozent verbuchen. Nach Brauereiangaben ist das Plus gestützt durch eine gute Absatzentwicklung der Marken Karlsberg und Mixery. Im Ausland konnten die Markenumsätze um 15,5 Prozent deutlich wachsen, insbesondere durch die Fokussierung auf eigene Marken im Export.

Vor dem Hintergrund der Entwicklung der ersten sechs Monate dieses Jahres bestätigt die Karlsberg-Geschäftsführung ihre bisherige Prognose für das Gesamtjahr mit einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse im niedrigen einstelligen Prozentsatz. Es wird weiterhin von einem bereinigten EBITDA zwischen 15,5 und 18,5 Millionen Euro ausgegangen.

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