Hövelmann setzt voll auf Nachhaltigkeit

Donnerstag, 8. August 2019 - 9:15
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Die Getränkegruppe Hövelmann hat das Zertifizierungsverfahren nach den Kriterien der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. ebenso erfolgreich absolviert wie die Prüfung zur Vergabe des EU-Bio-Siegels. (Foto: Getränkegruppe Hövelmann)

Die Getränkegruppe Hövelmann hat das Zertifizierungsverfahren nach den Kriterien der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. ebenso erfolgreich absolviert wie die Prüfung zur Vergabe des EU-Bio-Siegels. Die Getränkegruppe bezeichnet das Erreichen der Zertifizierung „auf ihrem Weg zur ganzheitlich nachhaltigen Unternehmensführung“ als einen wichtigen Meilenstein.

Im Spätsommer wird das Unternehmen „Urquell Bio-Mineralwasser“ einführen und dieses gleichzeitig als Basis zur Herstellung der neuen „Rheinperle Bio Limo leicht“ nutzen, deren übrige Zutaten den Vorgaben der EG-Öko-Verordnung entsprechen.

Geschäftsführer Heino Hövelmann siedelt den Stellenwert der Zertifizierungen hoch an: „Zum einen können wir mit unseren Bio-Produkten neue, interessante Verbraucherkreise erreichen. Fast noch wichtiger ist es aber für unser Familienunternehmen, ein klares Signal dafür zu setzen, dass Nachhaltigkeit traditionell ein gelebtes Element unserer Unternehmensphilosophie ist. Gerade beim Bio-Mineralwasser liegt es auf der Hand, dass man in allen Nachhaltigkeitsdimensionen schon recht weit vorangekommen sein muss, um dieses Siegel zu erhalten.“

Strategisches Ziel: mittelfristig konsequent nachhaltig agieren

Das Unternehmen ist seit über hundert Jahren als durchgehend familiengeführtes Unternehmen in der Region verankert. Heino Hövelmann: „Die Menschen hier liegen uns am Herzen und kennen uns von jeher als fairen Arbeitgeber, leistungsfähigen Lieferanten und zuverlässigen Kunden. Ohne nachhaltiges, soziales und wirtschaftliches Handeln wären wir nicht da, wo wir heute sind.“

Auch der ökologische Aspekt der Nachhaltigkeit sei für das Familienunternehmen von hoher Bedeutung, die natürlichen Mineralwasservorkommen seien ein „wertvoller Schatz“. In den Leitlinien der Getränkegruppe Hövelmann finden daher sämtliche Säulen einer nachhaltigen Unternehmensführung – Ökologie, Ökonomie und Soziales – Beachtung. Dafür wurde 2018 eine eigene Stabsstelle eingerichtet. Das strategische Ziel lautet, die Getränkegruppe Hövelmann „mittelfristig zu einem konsequent und umfassend nachhaltig agierenden Unternehmen zu entwickeln“.

Co2-Einsparung, Investitionen in neueste Technik und Umweltschutz

Seit 2018 ist am Standort in Duisburg-Walsum ein Umweltmanagementsystem zertifiziert, das sukzessive auf die Produktionsstätten Dortmund und Fachingen ausgeweitet werden soll. Das Umweltmanagementsystem verpflichtet zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung des Unternehmens. Die Getränkegruppe hat sich zu einer kontinuierlichen CO2-Einsparung von 1,5 Prozent pro Jahr in Energie- und Umweltzielen verpflichtet.

In den vergangenen Jahren bereits hat das Unternehmen immer wieder investiert, um auf höchstem Level nachhaltig agieren zu können – wie etwa am Standort Duisburg-Walsum durch den Bau eines Blockheizkraftwerkes, die Errichtung eines vollautomatischen Hochregallagers mit Produktionsanbindung oder die sukzessive Umstellung der Staplerflotte auf Elektroantrieb. Insgesamt konnte eigenen Angaben zufolge so der CO2-Ausstoß von 2016 bis 2019 um rund 12 Prozent reduziert werden, was einer Einsparung von 2.200 Tonnen CO2 entspricht. Auch der Gebindemix der Getränkegruppe soll das Klima schonen: Im Gesamtsortiment liege die Mehrwegquote mit 80 Prozent weit über dem Marktdurchschnitt und der gesetzlich verankerten Mehrwegquote.

Besondere Aufmerksamkeit widmet das Unternehmen seit vielen Jahren dem Naturschutzgebiet Walsumer Rheinaue, seinem wichtigsten Quellgebiet. Gemeinsam mit BUND und Nabu wurden zahlreiche Naturschutzmaßnahmen realisiert, weitere seien in der Planung. Auch die Förderung des ökologischen Landbaus stünde auf dem Programm, um den Wasserschutz im weiteren Einzugsbereich der Brunnen zu verbessern.

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