Get.In.-Publikum kürt Drinkstarter

Donnerstag, 8. Dezember 2016 - 15:30
Events
Konnten sich mit „Limoment“ gegen ihre Konkurrenten durchsetzen: Phillip Marsell (2.v.l.) und Janosch Kriesten (3.v.l.) (Foto: ad lumina).

Limoment ist der Drinkstarter 2016. Mit dem Erfrischungsgetränk in den Sorten Apfel Rose und Apfel Minze setzten sich die Jungunternehmer Janosch Kriesten und Phillip Marsell gegen die „Erfinder“ von Glühbo, Minuspol, Maqu und Scharfe Granate durch, die es ebenfalls ins Finale des Start-up-Wettbewerbs geschafft hatten und ihre Konzepte auf dem Get.In.-Kongress am 6. Dezember in Frankfurt vorstellen durften (mehr über Wettbewerb, Teilnehmer und Jury: www.drinkstarter.de).

Preis für Limoment ist eine mindestens sechsmonatige Testlistung in den über 1.200 Fachmärkten der Drinkstarter-Partner Dursty Getränkefachmärkte, Hol ab!, Getränke Hoffmann, Logo Getränkemärkte, Markgrafen und der Orterer-Gruppe. Vorausgegangen war die Sitzung einer Jury aus Spitzenvertretern der Getränkebranche, die aus über 40 Konzepten eine Vorauswahl traf. Über den Sieger entschieden nun per TED-Votum die Teilnehmer des Get.-In.-Kongresses, mehr als 320 Manager aus Getränkeindustrie und -handel.

Mit dem Drinkstarter wurden nunmehr zum dritten Mal innovative Getränkekonzepte von vielversprechenden Start-ups gewürdigt. Der in diesem Jahr zum neunten Mal von den Fachtiteln Getränke Zeitung und Inside veranstaltete Branchenkongress bot den Newcomern die ideale Bühne. Hier referierten an zwei Tagen insgesamt 16 ausgewiesene Experten aus der Branche und Fachleute aus anderen Disziplinen.

Unter dem Motto „Der neue Verbraucher“ wurden die neuesten Trends aus Wirtschaft und Gesellschaft beleuchtet. Über den Konsum in gesättigten Märkten sprach beispielsweise der „Wirtschaftsweise“ Prof. Dr. Peter Bofinger, der an der Universität Würzburg lehrt. Heinz Grüne, Geschäftsführer des Rheingold Instituts, Köln, erläuterte in seinem kurzweiligen Vortrag, warum er die Verbraucher von heute für „bekloppt“ hält. Und Bernhard Heinzlmaier, Mitbegründer des Wiener Instituts für Jugendkulturforschung, erklärte, wie die jungen Konsumenten ticken. In Vorträgen und bei Diskussionsrunden mit verschiedenen Referenten aus Getränkeindustrie und –handel indessen lag der Fokus auf speziellen Branchenthemen wie etwa Category Management oder Getränkevermarktung via Internet.

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