Drinkstarter 2017 ist gekürt

Donnerstag, 7. Dezember 2017 - 16:30
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Branchentermine
Siegerehrung: Die Gewinner Andrea Stenz und Dominik Seele von Ände (3., 4. v.l.) freuen sich mit Drinkstarter-Mitinitiator Rolf Lauströer (2.v.l.). Wettbewerb und Kongress wurden moderiert von Dirk Omlor (l.), Chefredakteur der Getränke Zeitung, und Niklas Other (r.), Inside-Herausgeber.

Ände sind die Sieger des Drinkstarter 2017. Das Berliner Start-up setzte sich im Finale mit seinem alkoholfreien, zuckerarmen Ginger Bier gegen die Mitbewerber Colette, Lux Mate, Naturally High und Verteiler durch. Hinter Ände stehen die Jungunternehmer Andrea Stenz und Dominik Seele mit ihrem Ginger Bier in den Sorten Ginger Root und Gentle Ginger. Als Gewinner um das innovativste Getränkekonzept erhalten sie eine sechsmonatige bundesweite Testlistung in den 1.200 Fachmärkten der Drinkstarter-Partner Dursty, Getränke Hoffmann, Hol‘ ab!, Markgrafen, Logo und der Orterer Gruppe. Der Preis wurde beim zehnten GET.IN.-Kongress am 5. Dezember in Frankfurt verliehen.

In einer vorhergegangenen Wahl bestimmte eine Jury aus Top-Entscheidern der Getränkebranche die Finalisten. Die Kongressteilnehmer – mehr als 340 Spitzenvertreter aus Handel und Industrie – wählten live die Gewinner. GET.IN., ausgerichtet von Getränke Zeitung und Inside, bot den Finalisten daher eine ideale Plattform zur Vorstellung ihrer Konzepte. In jeweils fünfminütigen Präsentationen hatten sie die Chance, die Jury von sich zu überzeugen. Zum ersten Mal wurden die Getränke live verkostet. Mehr zu Wettbewerb, Jury und Teilnehmer gibt es auf der Website www.drinkstarter.de.

Anlässlich der zehnten Auflage des GET.IN.-Kongresses wurde erstmals der Ehrenpreis der Deutschen Getränkebranche verliehen. Für seine langjährigen Verdienste wurde Günther Guder, GFGH-Bundesverbandschef, gewürdigt. Zum Kongress-Motto „Den Wandel meistern“ referierten indessen hochkarätige Redner. Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung waren dabei das bestimmenden Thema in den Vorträgen und Diskussionen.

Ein Highlight auf der Referenten-Liste war Dr. Niels Lorenz, Sprecher der Geschäftsführung des Biermarktführer Radeberger Gruppe. In seinem Vortrag „Wer jetzt nicht aufwacht, kann gleich liegenbleiben“ erklärte er, wie sich der Umbruch als Chance begreifen lässt. Bereits zum zweiten Mal als Keynote Speaker war Prof. Dr. Gunter Dueck dabei. In seinem Impulsvortrag referierte er darüber, wie die Digitalisierung Kompetenzen verschiebt und wie die Branche darauf reagieren kann. Prof. Dr. Gerrit Heinemann, einer der führenden Digital-Experten, setzte sich indessen mit der Frage auseinander, ob Amazon uns die Butter vom Brot nehmen wird.

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