Coca-Cola plant Standortschließung

Donnerstag, 5. Oktober 2017 - 11:45
Hersteller
Alkoholfrei
CCEP DE will den Standort Weimar schließen und Arbeitsplätze auslagern (Foto: CCEP DE).

Zum 1. März 2018 beabsichtigt die Coca-Cola European Partners Deutschland (CCEP DE) die Schließung des Standortes Weimar. Zudem sollen Arbeitsplätze aus den Bereichen Personal und Finanzen im Frühjahr und Sommer 2018  ins Business Center der Coca-Cola European Partners nach Bulgarien verlagert werden. Betroffen von den Veränderungen sind insgesamt 244 Arbeitsplätze. 

Laut Unternehmen sollen die Logistikaufgaben des Standortes Weimar zum 1. September 2018 weitgehend an einen externen Partner übergeben werden. Das gesunkene Verkaufsvolumen von PET-Mehrwegflaschen habe zu einer Überkapazität in der Produktion geführt. Allein mit der Abfüllung von Glasflaschen sei der Standort nicht wirtschaftlich zu betreiben gewesen, heißt in einer Unternehmenserklärung zu den Gründen der Schließung. 

Neben der Auslagerung von Stellen aus den Bereichen Finanzen und Personal nach Bulgarien sollen zudem regionale Stellen aus dem Marketing in der Berliner Deutschland-Zentrale gebündelt werden. „Die geplanten Veränderungen sind für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen ohne Zweifel schmerzhaft. Sie sind aber notwendig, um unser Geschäft weiter zu vereinfachen, effizienter auszurichten und damit zukunftssicher zu machen“, erklärt Brigitte Faust, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin von CCEP DE. Ziel sei es, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. 

 

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