Coca-Cola kauft Starbucks-Rivalen Costa

Montag, 3. September 2018 - 17:00
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Alkoholfrei
Coca-Cola kauft Starbucks-Rivalen Costa

Zahlreichen Medienberichten zufolge hat der US-amerikanische Getränkekonzern Coca-Cola die britische Kaffeehaus-Kette Costa Coffee übernommen. Der Kaufpreis soll umgerechnet 4,3 Milliarden Euro betragen.

Costa Coffee ist nach Starbucks die zweitgrößte Kaffeehaus-Kette der Welt und war bislang im Besitz des britischen Restaurant- und Hotelunternehmens Whitbread. Whitbread soll Costa nun für 3,9 Milliarden Pfund (4,3 Mrd. Euro) an Coca-Cola verkauft haben. Der Verkauf sei vom Whitbread-Führungsgremium bereits einstimmig beschlossen worden, heißt es in den Medien.

Mit dem Kauf der Kette wolle sich Coca-Cola im Kaffeegeschäft in Europa, Asien-Pazifik, dem Nahen Osten und Afrika breiter aufstellen und sein Sortiment um weniger süße Getränke ausbauen. Der US-Konzern hat mit seiner Kaffeemarke Georgia bereits Erfahrungen im Kaffee-Segment gesammelt und wollte sich in diesem Feld laut Stimmen aus der Branche bereits seit längerem breiter aufstellen.

Costa wurde im Jahr 1971 in London gegründet und 1995 von Whitbread für 19 Millionen Pfund gekauft. Mittlerweile zählt die Kaffeehaus-Kette weltweit rund 4.000 Filialen.

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