Das Ziel vor Augen: Coca-Cola kommt dem eigenen Anspruch immer näher, Plastikflaschen zu 100 Prozent aus recyceltem PET herzustellen und der Kreislaufwirtschaft zu zuführen. (Foto: Coca-Cola)
Das Ziel vor Augen: Coca-Cola kommt dem eigenen Anspruch immer näher, Plastikflaschen zu 100 Prozent aus recyceltem PET herzustellen und der Kreislaufwirtschaft zu zuführen. (Foto: Coca-Cola)

Coca-Cola investiert in Recycling-Start-up

Coca-Cola European Partners, das nach eigenen Angaben weltweit größte unabhängige Abfüllunternehmen von Coca-Cola, läutet nun die nächste Runde bei der Zielverfolgung, Flaschen zu 100 Prozent aus recycletem PET herzustellen: So investiere der Investmentfonds für Innovationen CCEP Ventures in das niederländische Recycling-Start-up „CuRe Technology“. Das Unternehmen soll in der Lage sein, mithilfe einer laut CCEP „neuartigen Technologie“ lebensmitteltaugliche Plastik-Polyester-Reststoffen ein neues Leben zu verleihen. Coca-Cola European Partners unterstütze nach eigenem Bekunden somit die Erforschung verbesserter Recyclingtechnologien, die dazu beitragen, dass eine Kreislaufwirtschaft für PET Realität werde und damit eine ständige Wiederverwertung des Materials in gleichbleibender Qualität sichergestellt sein soll. //pip

Schlagworte

GZ 08/24

Themen der Ausgabe

Titelthema: Mineral- und Tafelwasserverordnung

Der Entwurf des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Neufassung der Mineral- und Tafelwasserverordnung könnte zu Verwerfungen im gesamten Mineralwassermarkt führen. Verbände fordern daher dringend Nachbesserungen.

Aktuelles Interview: Jürgen Reichle, VDM

Jürgen Reichle, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Mineralbrunnen, sieht beim vorgelegten Entwurf für die Mineral- und Tafelwasserverodnung Verbesserungsbedarf in mehreren Punkten. Der nächste Schritt sei eine intensive Dialogphase mit Bund und Ländern.

Gastkommentar: Thomas Fischer, DUH

Thomas Fischer, Bereichsleiter Kreislaufwirtschaft bei der Deutschen Umwelthilfe, hält die in der PPWR festgelegt Mehrwegquote von vorerst 10 Prozent für deutlich zu niedrig angesetzt. Ein erhoffter Rückenwind für Mehrweg werde so ausbleiben sagt er und fordert deshalb nationale Maßnahmen zum Mehrwegschutz.