Ausgabe 18/2017

Mittwoch, 30. August 2017 - 14:00

Ist bald Schluss mit "Premium"?

Nie zuvor gaben die deutschen Brauer so viel Geld für Werbung aus wie heute. Satte 258 Millionen Euro fließen jährlich ins Marketing. 44 Prozent davon entfallen allein auf Krombacher, Bitburger und Radeberger. Gleichzeitig sinkt der Bierabsatz und der Aktionsanteil der großen Biermarken im LEH steigt seit Jahren. Eine bereits angekündigte Preiserhöhung von Krombacher wird wieder zurückgenommen. Die Frage lautet: Wie lange lässt sich diese Preispolitik noch mit dem Premium-Image vereinbaren? Oder anders gefragt: Wie glaubhaft wäre die Marke Mercedes, wenn es den Benz zu Skoda-Preisen gäbe?

Dirk Omlor
omlor@meininger.de

 

Inhalte dieser Ausgabe

Titelthema - Bierwerbung: Kampf um Kunden

Die deutschen Brauer geben deutlich mehr für Werbung aus. Dennoch ist der Bierabsatz weiter rückläufig.

Alkoholfreie - Fassbrause: Das Ende der Fahnenstange?

Die Hersteller konzentrieren sich auf ihre regionalen Kernmärkte. Die Relevanz der Kategorie nimmt insgesamt ab.

Bier - Malztrunk: Viel Luft nach oben

Malztrunk bleibt ein wichtiger Umsatzbringer. Neue Zielgruppen könnten das Segment weiter voranbringen.

Wein - Weinmixgetränke: Der Hype ist vorbei

Der gewaltige Trend der letzten Jahre ist offenbar zu Ende, der Markt konsolidiert sich. Dennoch macht die Kategorie den großen Anbietern noch viel Freude.

 

GZ-Gespräch - Schwarze und Schlichte: Mit der Zeit gehen

Nationale Marken, Importspirituosen, hochwertige Innovationen: Mit einem vielfältigen Portfolio positioniert sich das traditionsreiche Familienunternehmen auf dem sich schnell wandelnden Markt. Die GZ sprach mit Geschäftsführer Friedrich Schwarze über Herausforderungen und Chancen.