Ausgabe 10/2018

Mittwoch, 9. Mai 2018 - 13:15

Nur künstliche Aufregung?

Getränke Zeitung Ausgabe 10/2018

"In der Quengelzone“: Unter diesem Titel setzte sich der „Spiegel“ kürzlich mit der Frage auseinander, ob es besser wäre, Spirituosen von den Kasse der Supermärkte zu verbannen. Insbesondere, weil sie für trockene Alkoholiker eine allzu große Versuchung sind. Eine Frage, über die man diskutieren kann, vielleicht sogar muss. Industrie und Handel müssen solche Veröffentlichungen aushalten, weil sie eine notwendige Diskussion anstoßen. Die Presse hat ihre Rolle als „vierte Gewalt im Staate“ in tadelloser Weise wahrgenommen.

Doch was ist mit den vielen lauten, einseitigen Zeitungsberichten und Fernsehsendungen, die vor allem eines im Sinn haben: über stark vereinfachende und/oder überzogene Darstellung künstlich Aufregung zu produzieren? Um der Quote willen diskreditieren sie eine ganze Branche. Verantwortungsvoller Journalismus sieht anders aus.

Barbara Rademacher
rademacher@meininger.de

Inhalte dieser Ausgabe

Titelthema -  TV-Berichte: Sturm im Wasserglas
Titelthema - TV-Berichte: Sturm im Wasserglas

TV-Berichte über Lebensmittel werden immer kritischer – Übertreibungen und Unwahrheiten inklusive.

Alkoholfreie - Eistee: Mit Qualität überzeugen
Alkoholfreie - Eistee: Mit Qualität überzeugen

Der Markt zeigt sich zwiegespalten zwischen Premium und Discount. Zuckerreduzierte Konzepte punkten.

Bier - Pils: Klares Votum für Pils
Bier - Pils: Klares Votum für Pils

Pils kann sich trotz wachsender Sortenvielfalt im Biermarkt weiter als Nummer eins behaupten.

Wein - deutsche Weine: Heimat liegt im Trend
Wein - deutsche Weine: Heimat liegt im Trend

Deutsche Weine bauen ihre Marktposition aus, doch die Preissituation ist verbesserungswürdig.

Zusatzsortimente - Impulse für schnellen Umsatz
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Typische Impulsartikel sorgen auch beim Getränkekauf „ganz nebenbei“ für Umsatz.