Mémoires d'Indochine, Mannheim

Ausgabe: 
10
2013
Donnerstag, 14. November 2013 - 10:15
Gastronomie
Szene
 
Nachdem die Türen nach mehr als zwei Jahren Planungszeit offen waren, wurden wir förmlich überrannt“, sagen Villiam und Tingkham Thanasak, Gründer des neuen Restaurants „Mémoires d´Indochine“ in Mannheim. Das mag an der zentralen Lage in der Nähe des belebten Paradeplatzes liegen, noch mehr vermutlich aber am spannenden Food-Angebot, das der asiatischen Küche eine weitere Facette verleiht. Die Esskultur der ehemaligen indochinesischen Länder Vietnam, Laos und Kambodscha, beeinflusst durch die französische Kochkunst, wird hier zelebriert.

Die einfallsreichen Suppen, Salate, Currys, Fleischspezialitäten, Reis- und Nudelgerichte basieren häufig auf überlieferten Familienrezepten. Hinter dem „Boeuf La Lot“ etwa verbergen sich gegrillte Rinderfleischspieße, eingehüllt in aromatische Lá-Lôt-Blätter mit Knoblauch, Zitronengras und frisch gerösteten Erdnüssen, serviert mit Reisnudeln (9,50 Euro). Das „Mash Up“ aus Fernost und Westen setzt sich im Design fort, das mit modern interpretierten asiatischen Elementen, schlichten Holztischen und speziell designten Holzbänken spielt. Diese sind so angeordnet, dass die Gäste miteinander ins Gespräch kommen und eine asiatisch inspirierte familiäre Situation geschaffen wird.

 
Benjamin Brouër