Maria Eetcafe, Köln

Ausgabe: 
12
2012
Dienstag, 11. Dezember 2012 - 9:30
Gastronomie
Szene

Allerhand Belgisches im Belgischen Viertel: Das bieten Miriam und Sebastian Dick seit Anfang Oktober in ihrem „Maria Eetcafe“ am Hans- Böckler-Platz an. Genau dort, wo sie zur EM 2012 bereits die temporäre Gastronomie „Zum Europameister“ eröffnet und nach Turnierende wieder geschlossen haben. „Wir wollen unseren Gästen die besten hausgemachten Pommes der Stadt anbieten, nach belgischer Tradition doppelt frittiert“, erklärt Sebastian Dick. Außerdem im Programm sind belgisch-niederländische Snacks wie Frikandel Speziaal mit frischen Zwiebeln oder Kipkorn mit Cornflakes-Panade. Gewürzt werden diese mit hausgemachten Saucen, die zum Teil in putzigen Bügelfläschchen auf dem Tisch stehen.

Als Dessert werden frische Waffeln (belgische, natürlich) oder „Appeltart mit Slagroom“ serviert. Alles auch zum Mitnehmen – gerne stärken sich etwa die Besucher umliegender Clubs und Kneipen hier für die weitere Nacht. Aber: Die „Maria“ ist kein Imbiss-Konzept, sondern ein gemütliches „Eetcafe“, wie es in unseren kleinen Nachbarländern bekannt ist – ein Kneipen-Bistro-Mix mit größerem Food-Angebot. Auch bei den Getränken werden Importe inszeniert: Vom Fass kommen belgische Biere wie „Leffe Blond“, „Grimbergen Dubbel“ oder „Hoegaarden Witbier“; zehn weitere Spezialitäten (u.a. „Rochefort Trappistes 10“, „Corsendonk Pater“ oder „Mort Subite Framboise“ mit Erdbeeren) werden in der Flasche offeriert.

Von Anbeginn großer Beliebtheit erfreut sich der Bierpass. Nach zehn verkosteten Bieren gibt es eines aufs Haus. Der Pass wird gerne paarweise gefüllt: Frauen greifen eher zu fruchtigen, Männer zu den kräftigeren Sorten. Und über all dem Genuss wachen zahlreiche Madonnen- Figuren und eine Maria in Form eines wunderschönen Wandgemäldes. Religiös intendiert sei dieses aber nicht, so Sebastian Dick: „Maria – das ist einfach ein international verständlicher Name. Entsprechende Figuren aus aller Welt zur Dekoration zu verwenden, lag da nahe.“ Ebenso nahe wie die Idee, das Belgische Viertel mit einer belgischen Gastronomie zu bereichern. Eet smakelijk!

Jan-Peter Wulf

Credit: Ralf Bauer

www.maria-koeln.de