Lamoraga, Frankfurt am Main

Ausgabe: 
12
2013
Mittwoch, 15. Januar 2014 - 11:00
Gastronomie
Szene

"Wir bringen das Beste aus Spanien hinaus in die Welt.“ Madjid Djamegari hat die Lizenz, und zwar die Masterlizenz, um das spanische Konzeptrestaurant „Lamoraga“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu platzieren. Die erste Location außerhalb Spaniens überhaupt eröffnete er mit seiner Look & Taste Hospitality AG Anfang Oktober in Frankfurt. Für das Funkeln des neuen Objektes in der Junghofstraße (hier scheiterte der erste „Gin-Yuu“-Versuch von Kent Hahne) sollen 15 spanische Sterneköche mit insgesamt 22 Michelin-Sternen sorgen, die für das „Lamoraga“ traditionelle spanische Gerichte zeitgemäß und offen für neue Einflüsse interpretiert haben, etwa beim Gazpacho mit pürierten Kirschen und Feta-Schnee. Die Gerichte werden in verschiedenen Größen, teilweise auch als Tapas-Portion, angeboten und kosten zwischen 4,50 und 22 Euro: „Bezahlbarer Luxus“, so Djamegari, der mit dem Konzept die Lücke zwischen herkömmlichem Restaurant und Systemgastronomie schließen will. Das Ambiente ist mit Glasfront-Cooking, langem Esstresen und großzügigem Bar-Bereich bewusst kommunikativ gestaltet. Ein behagliches Gemeinschaftsgefühl soll sich einstellen, wie bei einem „Essen mit Freunden am Strandlagerfeuer“. Eine andalusische „Moraga“ mitten in Frankfurt.
 

Benjamin Brouër