Alitalia, Hamburg

Ausgabe: 
12
2012
Sonntag, 30. Dezember 2012 - 9:30
Gastronomie
Szene

Die Mühen des Umzugs haben sich gelohnt! Seit März dieses Jahres residiert das „Alitalia“ in neu geschaffenen Räumen an der Hammerbrookstraße. Früher ein Industriehof, finden sich heute in der Nr. 93 diverse Büros mit Blick auf‘s Fleet – und im Erdgeschoss auf üppigen 400 Quadratmetern das „Alitalia“.

Denkmalgeschützt, was die Baumaßnahmen nicht unbedingt leichter machten, wie Stephan Bittner, zuständig für die Finanzen, berichtet. „Die hohen Decken haben wir erhalten, um auf die Geschichte des Gebäudes zu verweisen – ansonsten ist von Nostalgie oder Folklore keine Spur!“ Die Tische in Betonoptik, der lange Tresen hell gefliest, neutrales Grau für Polster und Fensterrahmen lassen den Laden leicht und modern, passend für verschiedenste Gelegenheiten wirken. Jetzt schon zum Markenzeichen geworden ist die nur in schwarz bemalte Tapete, die einerseits Wohnzimmer-Elemente ziert, andererseits lauter Tiere und spannende Details in den Gastraum bringt. Der Stadtteil Hammerbrook als Büroviertel boomt, weil er das Bindeglied zwischen der wachsenden Hafencity und dem Zentrum ist.

Circa 50.000 Menschen arbeiten rund ums „Alitalia“. Kein Wunder, dass mittags die Plätze durchschnittlich zweimal besetzt sind (300 x Lunch auf Italienisch für meist weniger als zehn Euro). Abends dann funktioniert das „Alitalia“ sogar als gehobener Italiener, der neben Klassikern wie Pizza und Pasta auch Spezialitäten offeriert, etwa Limandesröllchen mit Pommery- Senfsauce (17 Euro) oder Lammkarree in Rosmarinsauce (18,50 Euro). Veranstaltungen werden reichlich gebucht – von Partys bis Präsentationen geht alles. Dank optimaler multimedialer Ausstattung ersetzt das modern freundliche Restaurant häufig den Tagungsraum eines Hotels. Weiteres Plus ist die unmittelbare Nähe zur S-Bahn und die 50 Parkplätze direkt vor der Tür. „Optimaler Standort kombiniert mit niveauvoller Küche und einem sehr motivierten Mitarbeiterstamm – dann ist Gastronomie in Hamburg gar nicht schwer“, resümiert Stephan Bittner.

Gudrun Drews

www.ristorante-alitalia.de